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People's Airline will sich künftig auf Altenrhein fokussieren und streicht Urlaubsflüge ab anderen Flughäfen

Künftig soll das Kernangebot der Airline auf den Flughafen Altenrhein fokussiert werden. Bisherige saisonale Urlaubsflüge ab den Flughäfen Memmingen, Bern, Salzburg und Wien werden gestrichen. Das dazu eingesetzte Flugzeug wird ab Ende Jahr nicht mehr starten, zusätzlich werden fünf Mitarbeiter entlassen.
Ende Jahr wird eine Flugzeug der Flotte nicht mehr starten. (Bild: PD)

Ende Jahr wird eine Flugzeug der Flotte nicht mehr starten. (Bild: PD)

(pd) Die People's Airline wolle künftig Qualität anstatt Quantität anbieten, heisst es in der Medienmitteilung vom Dienstag. Die Airline verbindet vom eigenen Flughafen in St.Gallen-Altenrhein die Regionen Vorarlberg, Ostschweiz und Liechtenstein mehrmals täglich mit Wien und fliegt zusätzlich beliebte Feriendestinationen an.

Eine zweite Maschine setzte die Fluggesellschaft bisher für saisonale Urlaubsstrecken ab den Flughäfen Memmingen, Bern, Salzburg und Wien ein. Die Entwicklung zeigt allerdings:

Auf lange Sicht lässt sich dieses Angebot nicht rentabel betreiben.

Hinzu kommen anspruchsvoller werdende Rahmenbedingungen: Ab nächstem Jahr reduzieren sich die Kostenbeiträge des Bundes für die Flugsicherung substanziell. Das für diese Strecken bisher eingesetzte Flugzeug soll deshalb ab Ende Jahr nicht mehr eingesetzt werden. Vom Entscheid sind auch fünf Mitarbeitende betroffen. Die Unternehmensführung hat flankierende Massnahmen implementiert, um die Auswirkungen für die betroffenen Mitarbeitenden abzufedern.

Ab nächstem Jahr reduzieren sich die Kostenbeiträge des Bundes für die Flugsicherung substanziell. Darüber hinaus laufen politische Diskussionen darüber, welche der elf Schweizer Regionalflughäfen vom Bund künftig noch unterstützt werden sollen. Es sei nicht auszuschliessen, dass auch der Flughafen St.Gallen-Altenrhein von den Kürzungen des Bundes betroffen sein könnte, heisst es in der Mitteilung weiter. Gleichzeitig ist noch offen, ob und wieweit die kürzlich beschlossene CO2-Abgabe auf Flugtickets oder den Flugverkehr tatsächlich erhoben und damit die Passagier- und Bewegungszahlen negativ beeinflussen wird.

Kernangebot soll auf Altenrhein fokussiert werden

Thomas Krutzler, CEO People's Air Group. (Bild: PD)

Thomas Krutzler, CEO People's Air Group. (Bild: PD)

Die Unternehmensführung habe sich in den letzten Monaten intensiv mit diesen Entwicklungen befasst und ist zum Schluss gekommen, sich strategisch auf das Kernangebot ab St. Gallen-Altenrhein zu fokussieren. Thomas Krutzler, CEO der People’s Air Group, sagt zum Entscheid: «Wir wollen uns finanziell nachhaltig auf Entwicklungen in unserer Branche einstellen. Wir folgen dabei konsequent unserer Devise, dass wir als Nischencarrier auf Qualität statt Quantität setzen.» Ihr Fokus liege auf dem Kerngeschäft. Das Augenmerk gelte zukünftig einzig und allein der Hauptverbindung nach Wien und den Urlaubsangeboten ab St. Gallen-Altenrhein.

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