Partymeile
«Alle Parteien sind sich einig, dass sich die Situation verbessert hat»: Massnahmen im St.Galler Bermudadreieck zeigen Wirkung

Im Juni hielten sich an mehreren Wochenenden sehr viele Personen im Bereich des Bermudadreiecks auf, verursachten Lärm und hinterliessen eine grosse Menge Abfall. Es gingen mehrere Reklamationen von Anwohnenden und Eigentümern ein, worauf Massnahmen eingeleitet wurden. Nun meldet die Stadt, dass sich die Situation stark verbessert habe.

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Mit Präventionsplakaten wird im Bermudadreieck seit Juni auf die Lärm- und Abfallproblematik aufmerksam gemacht.

Mit Präventionsplakaten wird im Bermudadreieck seit Juni auf die Lärm- und Abfallproblematik aufmerksam gemacht.

Bild: Sandro Büchler

(sk/evw) Das Bermudadreieck hatte sich im Juni nach der Lockerung der Corona-Massnahmen zum Treffpunkt für Partygäste entwickelt. Der grosse Lärm, der hinterlassene Dreck, das Urinieren an Hausfassaden sowie das rücksichtslose und aggressive Verhalten einiger Gäste hatten mehrere Reklamationen seitens Anwohner- und Eigentümerschaft zur Folge.

Die Thematik wurde im Juni an einem runden Tisch besprochen, entsprechende Massnahmen wurden eingeleitet. Dazu gehörten etwa Präventionsplakate, Absperrgitter und zusätzliche Abfallbehältnisse. Die Stadtpolizei war zudem mit höherer personeller Präsenz vor Ort, und übers Wochenende wurde die Augustinergasse gesperrt, um Lärmquellen für Anwohnende zu minimieren. Gemäss einer Medienmitteilung der Stadt St.Gallen erfolgte nun am Montag der zweite runde Tisch, um Bilanz zu ziehen.

Erfolgreiche Massnahmen und veränderte Situation

Demnach hätten sich die Massnahmen bereits an den ersten Wochenenden nach der Einführung bewährt und eine Verbesserung der Situation bewirkt. Seit dem letzten runden Tisch seien bei der Stadtpolizei St.Gallen lediglich eine Handvoll Meldungen eingegangen – drei wegen Lärm und eine wegen einer Auseinandersetzung. In der Meldung heisst es:

«Alle Parteien sind sich einig, dass sich die Situation verbessert hat.»

Auch die Öffnung der Clubs dürfte dazu beigetragen haben, dass die Personenansammlungen und die damit verbundenen Auswirkungen nicht in gleichem Rahmen stattgefunden haben.

Situation wird weiterhin beobachtet

Die Situation werde weiterhin laufend durch das Tiefbauamt, die Entsorgung, Kinder Jugend Familie und die Stadtpolizei St.Gallen beurteilt. Wenn notwendig, werden erneut entsprechende Massnahmen eingeleitet. Wie es im Communiqué abschliessend heisst, ist eine weitere Aussprache im Moment nicht geplant.

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