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Palliative Care soll ins Gesundheitsgesetz

Botschaft Die St. Galler Regierung unterbreitet dem Kantonsrat Botschaft und Entwurf für ­einen Nachtrag zum Gesundheitsgesetz, mit welchem die Palliative Care im Gesundheitsgesetz verankert werden soll.

Die Palliative Care umfasst die Behandlung und Betreuung von Menschen mit unheilbaren, lebensbedrohlichen und chronisch fortschreitenden Krankheiten. Die Palliative Care beugt Leiden und Komplikationen vor und beinhaltet medizinische Behandlungen, pflegerische Interventionen sowie psychologische und soziale Unterstützung am Lebensende. Darüber hinaus soll den nächsten Bezugspersonen eine würdevolle Sterbebegleitung ermöglicht werden. Aktuell ist die Palliative Care im Gesundheitsgesetz nicht verankert. Sie soll neu gleich wie die Prävention, Kuration und die Rehabilitation sozusagen als vierte Säule der öffentlichen Gesundheitspflege gesetzlich verankert werden.

In den vorgeschlagenen Gesetzesbestimmungen wird festgehalten, dass der Staat Massnahmen im Bereich der Palliative Care fördert. Dazu gehören medizinische, pflegerische und begleitende Massnahmen. Der Staat kann mit öffentlichen oder pri­vaten Organisationen zusammenarbeiten oder diese finanziell unterstützen. In der Vernehm­lassung wurde die gesetzliche Grundlage für die Palliative Care fast als richtig, wichtig und notwendig bezeichnet. (red)

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