Ostschweizer Unterstützung für Zürcher Böögg

Der Macher des Zürcher Bööggs ist ein Thurgauer, der Böögg gestopft mit Toggenburger Holzwolle. Ohne Ostschweizer Hilfe könnten die Zürcher am Sechseläuten lange zu zeuseln versuchen.

Regula Weik
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Die «Rohversion» des Zürcher Böögs. (Bild: pd)

Die «Rohversion» des Zürcher Böögs. (Bild: pd)

Am kommenden Montag, 19. April, hat er seinen grossen Auftritt – wenn auch nur für wenige Minuten: der Sechseläuten-Böögg. Worauf die Zürcher, allen voran die Zünfte, stolz sind, kommt nur dank Ostschweizer Unterstützung zustande.

Der Böögg-Macher ist ein Zugezogener: Heinz Wahrenberger wuchs in Thurgau auf, absolvierte in Frauenfeld eine Buchbinder-Lehre. Später zog er nach Zürich, hatte seine eigene Buchbinderin.

Der über 70Jährige baut seit 45 Jahren den Zürcher Böögg – und stopft ihn mit Toggenburger Holzwolle der Lindner Verpackungen GmbH in Wattwil.

Die Bööggen-Verbrennung wurde 1892 als fester Bestandteil in den Ablauf des Sechseläutens aufgenommen. In Gestalt eines Schneemannes wird er erst seit Anfang des 20. Jahrhunderts auf dem Holzstoss verbrannt.

Mehr zum Thema in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper vom 15. April.