Ostschweizer Luft ist kaum sauberer geworden

Die Ostschweizer Luft war im Jahr 2009 zwar etwas weniger stark verschmutzt als in anderen Jahren – wirkliche Verbesserungen wurden aber nicht erzielt. Dies schreibt die Luftqualitätsüberwachung «Ostluft». Vor allem die Stickstoff- und Feinstaubbelastung in Städten stagnierte.

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Die Ostschweizer Luft war im Jahr 2009 zwar etwas weniger stark verschmutzt als in anderen Jahren – wirkliche Verbesserungen wurden aber nicht erzielt. Dies schreibt die Luftqualitätsüberwachung «Ostluft». Vor allem die Stickstoff- und Feinstaubbelastung in Städten stagnierte.

Grosse Fortschritte lange her

Die letzten klaren Verbesserungen seien vor rund 20 Jahren erreicht worden, mit Abluftreinigungen in den Kehrichtverbrennungsanlagen und der Industrie sowie mit dem Verzicht auf verbleites Benzin. Zudem wurde das Heizöl entschwefelt.

Bessere Luft dank Wetter

Seither nimmt die Schadstoffbelastung der Luft kaum mehr ab. Die Verschmutzung sei 2009 zwar unterdurchschnittlich gewesen, schreibt Ostluft. Daraus könne aber keine anhaltende Verbesserung abgeleitet werden, weil dies grösstenteils dem Wetter zu verdanken gewesen sei. (sda)

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