Ostschweizer Gesundheitschefs zur Spitalliste

Merken
Drucken
Teilen

Konferenz Für die nächsten zwei Jahre liegt das Präsidium der Konferenz der Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren der Ostschweiz (GDK-Ost) in St. Galler Händen. An ihrer ersten Tagung unter der Leitung von Regierungsrätin Heidi Hanselmann behandelten die Vorsteher der Gesundheitsdepartemente der acht Kantone (AI, AR, GL, GR, SH, TG, SG, ZH) und des Fürstentums Liechtenstein Geschäfte, die an der Plenarsitzung der Schweizer Gesundheitsdirektoren im Mai verabschiedet werden sollen.

Zu reden gaben speziell die einheitlichen Kriterien, die schweizweit für die Spitalplanung zur Anwendung kommen sollen, wie es in der Mitteilung der Staatskanzlei heisst. Unter anderem wird ein Schwellenwert für die Aufnahme ausserkantonaler Spitäler auf die Spitalliste vorgeschlagen. Wird dieser bei bestimmten Behandlungen erreicht, soll ein Spital auf die Spitalliste eines anderen Kantons aufgenommen werden. Eine Mehrheit der Konferenz unterstützt die vorgeschlagene Zehn-Prozent-Marke der Gesundheitsdirektorenkonferenz Schweiz. Die Plenarsitzung findet am 18. und 19. Mai ebenfalls in St. Gallen statt. (red)