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Ostschweizer helfen Ostschweizern: Firmlinge unterstützen Menschen in Not

Am Dienstag ist Giving Tuesday, weltweiter Tag des Gebens und Spendens. Die Weihnachtsaktion Ostschweizer helfen Ostschweizern unterstützt Bedürftige. Zum Beispiel mit der Kollekte von Firmlingen aus der Seelsorgeeinheit Bazenheid-Gähwil-Kirchberg.
Katharina Brenner
Monika Oberholzer (ganz links) hat die Firmlinge der Seelsorgeeinheit Bazenheid-Gähwil-Kirchberg mit einem Firmteam begleitet. (Bild: PD)

Monika Oberholzer (ganz links) hat die Firmlinge der Seelsorgeeinheit Bazenheid-Gähwil-Kirchberg mit einem Firmteam begleitet. (Bild: PD)

Am Sonntag ist erster Advent, und die Weihnachtsaktion Ostschweizer helfen Ostschweizern (OhO) läuft auf Hochtouren. Der Beirat hat die ersten Gesuche bewilligt. Er versucht, so vielen Begünstigten wie möglich noch vor Weihnachten zu helfen. Und nicht nur Gesuche gehen ein, auch Spenden. Der aktuelle Spendenstand liegt bei über 600'000 Franken. 1311 Franken davon hat das Katholische Pfarramt Bazenheid auf das OhO-Konto überwiesen.

Als die Tage noch nicht nebelverhangen, sondern lang und warm waren, feierten in Bazenheid 42 Jugendliche der Seelsorgeeinheit Bazenheid-Gähwil-Kirchberg ihre Firmung. Sie werden in diesem Jahr 18 Jahre alt, die meisten von ihnen machen eine Lehre in der Region.

Zahl der Gesuche hat zugenommen

Die Katechetin der Katholischen Kirchgemeinde, Monika Oberholzer, hat die Firmlinge mit einem Firmteam acht Monate lang begleitet. Der Firmgottesdienst fand Ende August statt. Jedes Jahr kommt die Kollekte einem sozialen oder ökologischen Projekt zugute. Dieses Jahr OhO. Bevor die Kollekte erhoben wurde, erklärten die Firmlinge, an wen das Geld gehen werde. Oberholzer sagt:

«Wir finden die Spendenaktion eine sehr gute Sache. Vor allem, dass gerade in der Adventszeit Menschen in der Region geholfen wird.»

Im Alltag verliere man das manchmal aus dem Blick, aber es gebe auch in der Ostschweiz genug Menschen, die in Armut leben, die krank sind und Not leiden. Vergangenes Jahr hatten 2124 Gesuche OhO erreicht, rund 300 mehr als im Vorjahr. 83 Prozent davon haben die 15 Beiräte nach einer Prüfung bewilligt.

Geld für Winterkleider und Kindermöbel fehlte

Beispiele aus den vergangenen Jahren zeigen, wie unterschiedlich die Lebenslagen sind, in denen Ostschweizerinnen und Ostschweizer in Not geraten: Da ist der ältere Mann, der sich keine Winterkleider leisten kann. Da ist der Rollstuhlfahrer, dem das Geld für eine Waschmaschine fehlt. Da ist die Alleinerziehende, die sich keine Kinderzimmermöbel für ihre Tochter leisten kann. Diesen Personen konnte OhO helfen.

Möglich wird dies durch die vielen Ostschweizerinnen und Ostschweizer, welche die Weihnachtsaktion unterstützen – Privatpersonen und Firmen. Und das zum Teil seit Jahren. Wie zum Beispiel Peter Hochreutener aus Goldach. Er hat selbst ein Handicap, sitzt im Rollstuhl. Und sammelt doch jedes Jahr mit seiner Drehorgel Geld für OhO.

Oder die beiden Familien aus Roggwil, die ­einen Adventsanlass veranstaltet haben und den Erlös aus Basteleien, Punsch und Raclette an OhO spenden. Oder die Firmlinge aus Bazenheid, die OhO mit ihrer Kollekte unterstützen.

Was ist der GivingTuesday?

Der GivingTuesday ist der weltweite Tag des Gebens und Spendens und wird am Dienstag begangen. An diesem Tag dreht sich alles darum, zu geben und Gutes zu tun. Das soziale Engagement bekommt hohe Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit. Weltweit machen über 40 000 Unternehmen und Organisationen in mehr als 70 Ländern beim GivingTuesday mit. Letztes Jahr wurden über 100 Millionen Franken Spenden gesammelt, und der Hashtag #GivingTuesday wurde mehr als 1,3 Millionen Mal genutzt. Der GivingTuesday wurde 2012 von den amerikanischen Organisationen 92nd Street Y und United Nations Foundation als grosser Aktionstag ins Leben gerufen.

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