Ostschweizer Familien: Die Juds

ST. GALLEN. Zum Auftakt der Vortragsreihe der ostschweizerischen Vereinigung für Familienforschung – offiziell Genealogisch-Heraldische Gesellschaft Ostschweiz – referiert morgen Samstag Paul Jud, Einsiedeln, zum Thema «Die Juds – Ursprung und Gegenwart».

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ST. GALLEN. Zum Auftakt der Vortragsreihe der ostschweizerischen Vereinigung für Familienforschung – offiziell Genealogisch-Heraldische Gesellschaft Ostschweiz – referiert morgen Samstag Paul Jud, Einsiedeln, zum Thema «Die Juds – Ursprung und Gegenwart».

Jud ist ein sehr altes Gasterländer Geschlecht. 1319 wurde es bereits als alteingesessen bezeichnet. Urkundlich erscheint mit Hermann Jud ein Schaffner oder Meisterknecht in den Annalen des Klosters Pfäfers. Der bekannteste Jud ist der Meisterknecht Jan Jud, der 1519 eine Marienstatue im Wald auf dem Benkner Büchel versteckte. Später wurde daraus der Wallfahrtsort Maria Bildstein. Im Vortrag – 14.30 Uhr, Tagblatt-Vortragssaal, Fürstenlandstrasse 122, St. Gallen – werden einige verschwundene Berufe der direkten Vorfahren beleuchtet. So der Recker, Nagelschmied, Sticker, Leichenwagenfahrer. Wie üblich sind die Anlässe der Familienforschungs-Gesellschaft frei zugänglich, siehe auch www.ghgo.ch. (red.)