Ostschweizer Bauern und die Direktzahlungen

Wie viel Geld bekommen Sie vom Staat? Diese Frage stellte der «Sonntagsblick» zwölf aktiven Bauern im Bundesparlament. Von neun bekam er eine Antwort. Unter ihnen sind auch zwei Ostschweizer: Der St.

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Wie viel Geld bekommen Sie vom Staat? Diese Frage stellte der «Sonntagsblick» zwölf aktiven Bauern im Bundesparlament. Von neun bekam er eine Antwort. Unter ihnen sind auch zwei Ostschweizer: Der St. Galler CVP-Nationalrat und Bauernverbandspräsident Markus Ritter sowie Markus Hausammann, BDP-Nationalrat des Kantons Thurgau.

Wie die Zeitung schreibt, hat Ritter im vergangenem Jahr 85 018.05 Franken an Direktzahlungen erhalten. Bei Hausammann sind es 50 749.10 Franken. Als Bauer mache man sicher nicht das grosse Geld, wird Ritter, der einen Biobetrieb auf 28 Hektar Kulturland führt, zitiert. Mit den Direktzahlungen gehe die Rechnung gerade so auf. 2,8 Milliarden Franken gab es vom Bund 2014 insgesamt. Jeder Beitrag stehe für konkrete Leistungen und müsse schriftlich nachgewiesen werden, so Ritter.

Unter den drei Bauern, die keine Auskunft über die Direktzahlungen, die sie erhalten, geben wollten, sind ebenfalls Ostschweizer: Toni Brunner (SVP/SG) und Hansjörg Walter (SVP/TG). Das Geld aus der Staatskasse sei Privatsache. (lom)