Thurgau will den Atomausstieg

FRAUENFELD. Vor der Nuklearkatastrophe in Fukushima war der Thurgauer Regierungsratspräsident Kaspar Schläpfer für den Bau eines Ersatzkernkraftwerks. Seither hat er einen Richtungswechsel vollzogen.

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FRAUENFELD. Vor der Nuklearkatastrophe in Fukushima war der Thurgauer Regierungsratspräsident Kaspar Schläpfer für den Bau eines Ersatzkernkraftwerks. Seither hat er einen Richtungswechsel vollzogen. Er teilt nun die Auffassung des Bundesrates, dass die bestehenden Kernkraftwerke am Ende ihrer sicherheitstechnischen Betriebsdauer stillgelegt und nicht durch neue Kernkraftwerke ersetzt werden sollen. Von einem Umdenken kann nicht beim gesamten Regierungsrat die Rede sein, denn dieser hatte sich bis jetzt nicht offiziell zur Frage des Atomausstiegs geäussert. Mit der Beantwortung von fünf Vorstössen zu diesem Thema kommt er nun aber dieser Forderung nach. (maw)

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