Thurgau möchte Ortsnamen doch nicht in Mundart

Frauenfeld. Die Thurgauer Regierung hat bei der Festlegung der Orts- und Flurnamen eine Kehrtwende gemacht: Die Schreibweise in Mundart soll rückgängig gemacht werden. Aus «Roopel» etwa soll wieder «Rotbühl» werden. Bis Mitte 2011 werden demnach Hunderte von Siedlungsnamen überprüft.

Drucken
Teilen

Frauenfeld. Die Thurgauer Regierung hat bei der Festlegung der Orts- und Flurnamen eine Kehrtwende gemacht: Die Schreibweise in Mundart soll rückgängig gemacht werden. Aus «Roopel» etwa soll wieder «Rotbühl» werden. Bis Mitte 2011 werden demnach Hunderte von Siedlungsnamen überprüft.

Der Thurgauer Regierungsrat Kaspar Schläfer hatte bei der Festlegung der Orts- und Flurnamen eine Arbeitsgruppe eingesetzt.

Diese kommt nun zum Schluss, dass sich die Bezeichnung der Ortsnamen wieder nach der traditionellen Schreibweise richten soll, heisst es in der Mitteilung der Thurgauer Regierung.

Diese Schreibweise entspreche derjenigen, wie sie in den Gemeinden über Jahrzehnte hinweg für die Bezeichnung der Siedlung verwendet wurde und in der Bevölkerung fest verankert sei.

Die Umbenennung der Orts- und Flurnamen in Mundart hatte massive Kritik bei Gemeinden, Politikern und in der Bevölkerung ausgelöst. (sda)