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OSTSCHWEIZ: Zwei Ostschweizer für "Helden des Alltags" nominiert

Margrit Bischofberger aus Güttingen und Markus Walser aus Wangs SG dürfen sich Hoffnungen auf die Auszeichung "Helden des Alltags" machen. Geehrt werden Menschen, die sich in der Schweiz freiwillig und ehrenamtlich für die Allgemeinheit einsetzen.
Markus Walser ist der Retter der Seilbahn Palfries und Margrit Bischofberger ist das Gesicht des Frauenvereins Güttingen. (Bild: pd)

Markus Walser ist der Retter der Seilbahn Palfries und Margrit Bischofberger ist das Gesicht des Frauenvereins Güttingen. (Bild: pd)

"Sie sind stille Schafferinnen und Schaffer. Im Mittelpunkt stehen sie mit ihrem Engagement nie. Und doch sind sie der Kitt, der die Gemeinschaft im Innersten zusammenhält: Menschen, die sich freiwillig und ehrenamtlich engagieren, für ihre Mitmenschen, für ihre Umwelt", schreibt das SRF in einer Medienmitteilung. Radio SRF 1 und "Schweiz aktuell" hatten per Aufruf solche Menschen gesucht und erhielten rund 300 Vorschläge.

Die Jury, bestehend aus Theres Arnet-Vanoni (Präsidentin Benevol Schweiz), Daniela Lager (Journalistin und Moderatorin bei Radio SRF), Trauffer (Mundartmusiker) sowie dem Helden des Alltags 2016 Thomas Niederer, hat nun drei Finalisten nominiert.


"Ohne den Frauenverein würden viele Bereiche im Dorf stillstehen"

Eine der Nominierten ist Margrit Bischofberger aus dem thurgauischen Güttingen. Sie ist Geschäftsführerin einer Gartenwirtschaft. "Daneben findet die 63-Jährige trotzdem Zeit, im Namen des Frauenvereins den Einwohnerinnen und Einwohnern von Güttingen Gutes zu tun", schreibt SRF in der Mitteilung.

Zwölf Jahre lang sei sie Präsidentin gewesen, und noch heute "ist sie das Gesicht und die gute Seele des Frauenvereins Güttingen." Wie es in der Mitteilung weiter heisst, habe Bischofberger eine "Besorgungs-Tour" initiiert, um Menschen zum Einkaufen zu begleiten, betreibe ein Bücherhäuschen am See, einen Bücherwagen, damit die Gäste ihres Restaurants Bücher bringen und holen können, organisiere Verkäufe und Sammlungen für wohltätige Organisationen und habe auch sonst immer wieder Ideen für neue Aktivitäten. "Ohne den innovativen Frauenverein Güttingen würden viele Bereiche im Dorfleben stillstehen – und ohne Margrit Bischofberger wäre der Verein nicht so innovativ", so das SRF.

Eine Art Volksbewegung erschaffen

Ebenfalls nominiert ist Markus Walser aus Wangs, St.Gallen. Als Präsident der Seilbahn Palfries hat er die alte Seilbahn aus Zweiten-Weltkriegs-Zeiten gerettet und betreibt sie nun zusammen mit gegen 70 Freiwilligen, vor allem Rentnern.

"18 Jahre hat es gedauert, bis die Seilbahn wieder in Betrieb genommen werden konnte – bis alle bürokratischen Hürden überwunden und die Seilbahn restauriert war", heisst es in der Mitteilung. Heute sei sie eine Art Volksbewegung geworden: Über 1000 Personen hätten Anteilscheine gezeichnet. "Die Seilbahn bietet eine spektakuläre Aussicht auf einen Wasserfall über den sie führt - ein Freizeitangebot, geschaffen von Freiwilligen."

Desweiteren ist Ligia Vogt aus dem Kanton Aargau nominiert. Wie aus der Mitteilung hervorgeht, rief sie 2005 die Organisation Nosotras Aargau ins Leben, welche den Migrantinnen Sprach- und Computerkurse sowie Familien- und Schwangerschaftsberatungen anbietet, aber auch als Anlaufstelle bei Problemen wie häuslicher Gewalt oder sexueller Ausbeutung dient. (pd/tn)

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