Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

OSTSCHWEIZ: Ostschweizer Regierungen fordern einen Bundesratssitz

Die Ostschweizer Regierungen haben eine ganze mit Liste mit Forderungen verabschiedet: Sie möchten wieder im Bundesrat vertreten sein, sprechen sich gegen die Schliessung von Zollstellen aus und wollen eine Ärzteausbildung. Thematisiert wurde der Abbau beim «St. Galler Tagblatt».
Regierungspräsident Benedikt Würth (SG), Regierungspräsident Jakob Stark (TG) und Landammann Matthias Weishaupt (AR). (Bild: pd)

Regierungspräsident Benedikt Würth (SG), Regierungspräsident Jakob Stark (TG) und Landammann Matthias Weishaupt (AR). (Bild: pd)

OSTSCHWEIZ. Die Ostschweizer Regierungskonferenz bedauere die fehlende Vertretung ihres Landesteils im Bundesrat und erwarte, dass die Region «bei der nächsten Vakanz zwingend berücksichtigt wird», heisst es in einem gemeinsamen Communiqué der an der Plenarkonferenz beteiligten Ostschweizer Kantone vom Donnerstag.

Die Regierungen sprechen sich gegen die Schliessung von Zollstellen in der Ostschweiz aus, die im Stabilisierungsprogramm des Bundes vorgesehen ist. Betroffen wären Zollstellen in Bargen SH, Romanshorn TG, sowie St. Gallen und Buchs SG.

Der Leistungsabbau hätte einen erheblichen Schaden für die Grenzregion Ostschweiz zur Folge, heisst es in der Mitteilung. Befürchtet werden Mehrverkehr und längere Wartezeiten an der Grenze. Die Fährverbindung Romanshorn - Friedrichshafen könnte in ihrer Existenz gefährdet sein.

Sorgen um regionale Berichterstattung
Weiter wurden die von der NZZ-Gruppe angekündigten Umstrukturierungen in der Redaktion des St. Galler Tagblatts diskutiert. Die grösste Tageszeitung in der Ostschweiz wird künftig zusammen mit der Luzerner Zeitung unter einer publizistischen Leitung geführt. Überregionale Inhalte sollen von einer gemeinsamen Redaktion produziert werden.

Die Regierungskonferenz erwartet, «dass die Stimmen aus den Ostschweizer Kantonen in den verschiedenen Tagblatt-Ausgaben weiterhin in allen Ressorts zur Geltung kommen». Es dürfe keinesfalls zu einem Abbau bei den Regionalredaktionen kommen.

Ostschweiz will Ärzteausbildung
Unterstützt wird der Effort des Kantons St. Gallen, mit dem Projekt «Medical Master St. Gallen» Ausbildungsplätze für Ärztinnen und Ärzte zu schaffen. In der Region fehle es an Studienplätzen im Fach Humanmedizin. Die Ostschweiz müsse sich als Bildungs- und Wirtschaftsstandort profilieren.

Der Ostschweizer Regierungskonferenz gehören die Kantone Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Glarus, Graubünden, Schaffhausen, St. Gallen und Thurgau an. Der Kanton Zürich ist assoziiertes Mitglied. (SDA)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.