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OSTSCHWEIZ: Hotellerie will in Tourismusrat

Die Hoteliers der Destination St. Gallen-Bodensee wünschen sich mehr Synergien bei der Profilierung zweier Tourismusattraktionen. Und sie wollen mindestens eine Vertretung im neuen Gremium.
Claudia Schmid
An den St. Galler Hotel-Réceptions verspricht man sich einiges von der neuen Gästekarte Oskar. (Bild: Jean-Christophe Bott/Keystone)

An den St. Galler Hotel-Réceptions verspricht man sich einiges von der neuen Gästekarte Oskar. (Bild: Jean-Christophe Bott/Keystone)

Claudia Schmid

ostschweiz@tagblatt.ch

An seiner Mitgliederversammlung stellte der Hotelierverein hsgb.ch seine Ziele und Ideen für die nächsten Monate vor. Im Zentrum stehe das Engagement für branchenrelevante Bedürfnisse der Hotellerie in der Region St. Gallen-Bodensee, erklärte Präsidentin und Geschäftsführerin Patricia Bucher. Sie vermel­dete einen Zuwachs von einem ­Dutzend Neumitgliedern, denen Ende 2017 zwei Austritte gegenüberstanden. Vorstandsmitglied Alberto Vonaesch richtete seine Ausführungen an den Kanton und die Stadt St. Gallen, die Katholische Administration und St. Gallen-Bodensee Tourismus. Sie alle seien dafür besorgt, dass Ressourcen für die Tourismusförderung vorhanden seien. Der Hotelierverein habe mit Freude festgestellt, dass die Fördermittel in den letzten Jahren zugenommen hätten.

Gemeinsames Vorgehen und Tourismusrat erwünscht

Doch wünscht sich Vonaesch, dass bei der Profilierung der ­beiden Tourismusattraktionen Stiftsbezirk und Textilland eine gezieltere Vorgehensweise angestrebt werde. «Mit einer gemeinsamen Produkteentwicklung könnte man einzigartige Angebote erarbeiten», betonte der frühere Tourismusdirektor. Ziel sei die Generierung von zusätzlichen Hotelübernachtungen. Der Hotelierverein St. Gallen-Bodensee begrüsse die Bildung eines Tourismusrates, wie er zurzeit dis­kutiert werde, erklärte Vonaesch weiter. Auch in dieser Sache wolle der Verein aber zwei Wünsche anbringen. Er setze sich dafür ein, dass er mit einem oder zwei Mitgliedern im Rat vertreten sei und St. Gallen-Bodensee Tourismus die Federführung des neuen Gremiums übernehme.

Unverständlich sei für die Hotellerie, dass es beim St. Galler Hauptbahnhof keine Information mehr über das städtische Hotelangebot gebe und kein Stadtplan mit eingezeichneten Übernachtungsmöglichkeiten verfügbar sei. In diesem Bereich sei der Handlungsbedarf dringend.

Im Anschluss an die Versammlung erhielt der neue Tourismusdirektor Thomas Kirchhofer das Wort. Die heutige Destinationssystematik sei zu stark von den Finanzierungsströmen der öffentlichen Hand geprägt, führte er aus. Dies sei nicht marktförderlich. «Wir müssen über die Grenzen hinaus schauen und das Potenzial der gesamten Destination zu einem Gesamterlebnis kumulieren.»

Bruno Vattioni, Projektleiter Oskar und CEO Säntis Schwebebahnen AG, gab kurze Ausführungen zur Gästekarte Oskar und zum Mobility-Ticket St. Gallen- Bodensee. Er glaube stark daran, dass Oskar grosses Potenzial habe. Doch sei die Gästekarte kein Projekt, das man an einem Tag einführe und am nächsten den Erfolg feiere. Heute seien die Grundlagen geschaffen, um es weiterentwickeln zu können. Es brauche noch zwei bis drei Jahre, bis sich der Erfolg richtig einstelle. Das Mobility-Ticket basiere auf der gleichen Technologie wie Oskar und stecke ebenfalls am Anfang seiner Möglichkeiten. Am Schluss stellte Mateusz Mie­rzwinski seine Plattform Local­bini Ltd vor. Mit seinem Start-up möchte er Reisende mit Einheimischen zusammenbringen.

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