OSTSCHWEIZ: Der wohl spektakulärste Fondue-Plausch

Am Sonntag haben zwei Ostschweizer gemütlich ein Fondue gegessen. Klingt erst einmal unspektakulär. Das ändert sich aber, wenn man erfährt, dass die beiden beim Essen an einem Gleitschirm hingen. Doch sehen Sie selbst.

Drucken
Teilen
Ein spezieller Anblick: Fondue-Essen über dem Walensee. (Bild: Manuel Siegrist)

Ein spezieller Anblick: Fondue-Essen über dem Walensee. (Bild: Manuel Siegrist)

Es gibt wenig Kulinarisches, was die Schweiz mehr verkörpert als Fondue. Und auch Gleitschirmflieger findet man in den Schweizer Alpen zuhauf. Doch beides zusammen? Wieso nicht, fragten sich Manuel Siegrist aus Walenstadt und Sebastian Schlegel aus Sargans.

Ein Fondue gegen die Kälte
Die Idee, Gleitschirmfliegen und ein Fondue-Plausch zu verbinden, kam uns spontan", erzählen die beiden Ostschweizer dem Onlineportal "20 Min".  Seit fünf Jahren fliegen die Beiden bereits quer durch die Alpen. "Da in den Wintermonaten die Luftmassen sehr ruhig sind, kann man bedenkenlos freihändig fliegen", sagt Siegrist. Gleichzeitig sei es aber sehr kühl. Und was wärme besser als ein warmes Fondue?



Einfach drauflos probieren, wollten sie aber nicht. "Die verschiedenen Phasen wie etwa der Start oder das Tischdecken haben wir im Trockenen geübt, um sicher zu gehen, dass alles glatt läuft", sagt Siegrist. Vor allem der Start sei schwierig, da Schlegel, anders als bei normalen Tandemsprüngen, verkehrt eingehängt wurde. "Deshalb musste er rückwärts anlaufen."

20 minütiger Flug
Für ihr Essen hatten die beiden rund 20 Minuten Zeit. So lange dauerte der Flug von Walenstadtberg bis hinunter nach Walenstadt. "Die Bedingungen am Sonntag waren ideal", sagt Siegrist zu "20 Min". "Es klappte bereits beim ersten Versuch."

Anstossen mussten die beiden aber mit Apfelsaft und nicht mit einem traditionellen Weisswein. "Dies, weil die Kombination von Fliegen und Alkohol nicht wirklich empfehlenswert ist", so Siegrist. (tn)