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OSTSCHWEIZ: Dargebotene Hand kann effizienter helfen

Seit rund vier Monaten hat die Dargebotene Hand Ostschweiz und Fürstentum Liechtenstein auf Internettelefonie umgestellt. Weil die Regionalstellen jetzt besser miteinander vernetzt sind, konnte die Zahl der angenommenen Anrufe erhöht werden.
Rund 42 Prozent der anrufenden Personen benötigten wegen psychischer oder körperlicher Schwierigkeiten Unterstützung. (Bild: KEYSTONE)

Rund 42 Prozent der anrufenden Personen benötigten wegen psychischer oder körperlicher Schwierigkeiten Unterstützung. (Bild: KEYSTONE)

Total suchten im Jahr 2017 18‘954 Personen über die Nummer 143 den telefonischen Kontakt (vgl. 2016 18‘503). Daraus ergaben sich 14‘172 Gespräche (vgl. 2016 13‘399). Das zurzeit noch in der Pilotphase steckende Verbundsystem leitet gemäss einer Medienmitteilung überzählige Anrufe automatisch an die nächste freie Stelle weiter, was zu einer besseren Auslastung der einzelnen Regionalstellen führt.

Gespräche würden so nicht mehr verschoben, sondern von einer anderen Regionalstelle
übernommen. Dieses System sei beispielsweise in der deutschen Telefonseelsorge seit längerem in Betrieb. Wie es in der Mitteilung heisst, erfolgt die statistische Erfassung im Verbund mit einem gemeinsamen Statistikinstrument. Die angenommenen Anrufe auf der Regionalstelle sind allerdings nicht mehr nach Regionen getrennt. Daraus resultiere eine gewisse regionale Unschärfe, was jedoch keine gravierenden Unterschiede nach sich ziehe.

Die Anliegen, an Tel143 herangetragen werden, sind in jeder Region mehr oder weniger dieselben.
Seit 60 Jahren ist die Dargebotene Hand Ostschweiz/FL ohne Unterbruch im Einsatz. Dieses Jahr stehen deshalb spezielle Feierlichkeiten und Auftritte an verschiedenen Messen auf dem Plan. Mit dem Pilotprojekt sieht sich die Regionalstelle in ihrem Jubiläumsjahr mit steigenden Anforderungen konfrontiert. Der Zusammenschluss mit Regionalstellen, die auch städtische Gebiete umfassen, hat für Tel143 Ostschweiz/FL ein erhöhtes Volumen von nächtlichen Anrufen zur Folge. So sind die freiwillig Mitarbeitenden vermehrt rund um die Uhr aktiv gefordert. (pd/red.)

Mehr Frauen suchen Hilfe

Die freiwillig Mitarbeitendender Dargebotenen Hand erheben nach jedem Gespräch die angesprochenen Themen, wobei bis zu drei Nennungen möglich sind. Die Themenaufteilung ist auch unter Einbezug der Resultate des Pilotprojektes ähnlich wie im Vorjahr. Rund 42 Prozent der anrufenden Personen benötigten aufgrund ihrer psychischen oder körperlichen Schwierigkeiten Unterstützung, davon drehte sich fast die Hälfte der Gespräche um die Bewältigung des Alltags. Knapp ein Drittel riefen wegen Beziehungsthemen (in der Familie, Paarbeziehung oder allgemein) an. Das Verhältnis der Anrufe von Frauen und Männern liegt wie im Vorjahr wieder im zwei Dritteln zu einem Drittel. (pd)

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