Opfer noch in Lebensgefahr

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Lustenau. Der 30jährige Türke, der in der Nacht auf Donnerstag im vorarlbergischen Lustenau angeschossen worden ist, schwebt noch immer in Lebensgefahr, wie die Polizei gestern mitteilte. Sie fahndet unterdessen nach einem Quartett, welches das Attentat verübt haben soll.

Nur der Täter war unmaskiert

Das Motiv für die Bluttat, die in einem Tankstellencafé verübt worden war, war auch gestern noch unklar; die Vorarlberger Polizei geht aber von einem gezielten Anschlag aus. Die vier Männer, von denen drei maskiert waren, flohen nach der Tat zu Fuss in unbekannte Richtung.

Bei ihren auf Hochtouren laufenden Ermittlungen erhofft sich die Polizei Hinweise aus der Bevölkerung.

Täterbild veröffentlicht

Das Landeskriminalamt Vorarlberg veröffentlichte deshalb sowohl Videobilder eines Täters als auch ein Bild des Opfers. Man arbeite zudem eng mit der Schweizer und der deutschen Polizei zusammen, so das Landeskriminalamt.

Die Männer waren in der Nacht auf Donnerstag um 00.40 Uhr in die Tankstelle gekommen. Einer zog eine Waffe und eröffnete sofort das Feuer. (sda/red.)