OPENAIR ST.GALLEN: OpenAir St.Gallen bisher mässig besucht

ST.GALLEN. Musik und Sonne: Wer beides mag, pilgert an diesem Wochenende ans OpenAir St.Gallen ins Sittertobel. Der Vorverkauf lief schlechter als in den Jahren zuvor. "Viele lösen ihr Ticket aber an der Tageskasse", sagt Mediensprecherin Sabine Bianchi.

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Musik und Sonne: Was wollen OpenAir-Besucher mehr? Fans während des Konzerts von Biffy Clyro heute im Sittertobel in St.Gallen. (Bild: Reto Martin)

Musik und Sonne: Was wollen OpenAir-Besucher mehr? Fans während des Konzerts von Biffy Clyro heute im Sittertobel in St.Gallen. (Bild: Reto Martin)

"Regen und Kälte haben uns ausgebremst", so Bianchi. Die Organisatoren hatten sich - in Anbetracht des Tickes-Absatzes in den Vorjahren - mehr vom Vorverkauf erhofft. Nun aber lässt das warme Sommerwetter die Menschen dennoch ins Sittertobel strömen. "Die Tageskassen sind rege benützt", freut sich die Mediensprecherin. Seit dem Wetterumschwung Mitte Woche hätten die Billetverkäufe deutlich angezogen.

Biffy Clyro und Temper Trap
Bereits seit gestern im Sittertobel sind rund 10'000 Nachtschwärmer. Sie wohnten dem Auftritt der Sportfreunde Stiller bei - dem einzigen Konzert, das die Band in der Schweiz gibt. Heute standen schon Biffy Clyro und Paramore auf der Bühne. 30 Seconds to Mars, The Strokes und The Temper Trap folgen beispielsweise noch. Wem trotz mitreissendem Sound nach Fussball war, musste nicht darauf verzichten: Das Spiel der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft war auf einer Leinwand vor der Sternenbühne zu sehen.

Sonnenbrand statt Schlammbad
Hatten die Besucher des Metal-Festivals in Jonschwil vergangenes Wochenende mit Regen und Schlamm zu kämpfen, so kamen die Musikbegeisterten im Sittertobel bisher in den Genuss von viel Sonne. "Ich habe schon ein paar verbrannte Schultern gesehen", sagt Bianchi. Zu gravierenden Zwischenfällen wegen der Hitze sei es bisher jedoch nicht gekommen.

Einige Flaschen beschlagnahmt
Jeder OpenAir-Besucher darf neuerdings nur drei Liter Getränke mit aufs Gelände bringen. Laut Bianchi akzeptieren die Festival-Gäste die Vorschrift mehrheitlich. Nur wenige mussten beim Eingang überzählige Flaschen zurücklassen. Wer mehr trinken will, hatte seine Getränke vorzubestellen. Einzige Alternative: Bier im Offenausschank, das deutlich teurer ist. (dbu/sda)

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