Online-Käufer gehen Betrügern auf den Leim

Erneut gab es in Liechtenstein ein Opfer eines Vorauszahlungsbetruges via Internet. Ein Mann kaufte über eine Plattform ein Motorrad und tätigte eine Anzahlung auf ein Konto in Grossbritannien. Nach der Überweisung wurde vereinbart, dass das Motorrad einem Transportunternehmen übergeben werde.

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Erneut gab es in Liechtenstein ein Opfer eines Vorauszahlungsbetruges via Internet. Ein Mann kaufte über eine Plattform ein Motorrad und tätigte eine Anzahlung auf ein Konto in Grossbritannien. Nach der Überweisung wurde vereinbart, dass das Motorrad einem Transportunternehmen übergeben werde. Wie bei solchen Betrugsarten üblich, wurde das Motorrad nie geliefert, da das angebliche Transportunternehmen gar nicht existiert. Dem Opfer entstand ein Schaden von mehreren tausend Franken. Bereits des öfteren gab es in Liechtenstein Opfer solcher betrügerischer Fahrzeugverkäufe. Auch die St. Galler Kantonspolizei kennt das Problem. Betrüger würden zum Beispiel behaupten, sie könnten ihren neuen BMW in England wegen des Linksverkehrs nicht mehr gebrauchen, sagt Hans Peter Krüsi und warnt billigen Angeboten. (jhe)