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OLMA MESSEN: Verträge für A1-«Deckel» sind unterschriftsreif

Mit den Plänen für die Überdachung der Stadtautobahn, die immer konkreter werden, wollen die Olma Messen «Bauland» für eine neue Halle gewinnen. Die Kosten für den A1-«Deckel» werden auf 42 Millionen Franken geschätzt. Ihre Schulden haben die Olma Messen alle getilgt.
Die Kosten für den A1-«Deckel» werden auf 42 Millionen Franken geschätzt. (Bild: Ralph Ribi/Archiv)

Die Kosten für den A1-«Deckel» werden auf 42 Millionen Franken geschätzt. (Bild: Ralph Ribi/Archiv)

Die Olma Messen haben im vergangenen Jahr mit einem Cashflow von 8,3 Millionen Franken ein «gutes, solides Ergebnis» erzielt, wie Direktor Nicolo Paganini am Mittwoch informierte. Das Vorjahresergebnis wurde aber nicht ganz erreicht.

Der Umsatz stieg um 1,4 Millionen auf 31,1 Millionen Franken. Weil gleichzeitig der Betriebsaufwand um 2 Millionen zunahm, resultierte unter dem Strich ein um 400'000 Franken schlechteres Ergebnis als 2015. Das Budget wurde aber übertroffen.

Die zehn eigenen und drei Gastmessen sowie die über 100 weiteren Kongresse und Veranstaltungen zogen gut 724'000 Besucher an, das sind etwa 15'000 weniger als im Vorjahr. Auch die Zahl der Aussteller ging leicht zurück auf 3354, wie es an der Medienkonferenz hiess.

Die zehntägige Olma als Flaggschiff ergab ebenfalls ein leicht schlechteres Ergebnis. Paganini führte dies unter anderem auf die hohen Kosten für die Präsentation eines Milchvieh-Laufstalls mit Melkroboter zurück.

Schulden getilgt

Die Olma Messen investierten mit 6,4 Millionen Franken überdurchschnittlich viel, unter anderem in die Planung des Projekts «Neuland»: Mit der Überdachung der Stadtautobahn will die Olma «Bauland» für eine neue Halle gewinnen. Ihre Schulden hat die Olma alle getilgt. Man sei für künftige Projekte gut gerüstet, hiess es.

Die Verträge mit dem Bundesamt für Strasse (ASTRA) sind laut Paganini unterschriftsreif. Die Kosten für den A1-«Deckel» werden auf 42 Millionen Franken geschätzt. Um das Projekt zu verwirklichen, ist eine Beteiligung des Kantons und der Stadt in der Grössenordnung von total 30 Millionen nötig.

Paganini und Olma-Verwaltungsratspräsident und Stadtpräsident Thomas Scheitlin zeigten sich optimistisch, dass die Pläne in einer möglichen Volksabstimmung genügend Rückhalt in der Bevölkerung finden. «Da geht es um die Zukunft der Olma», sagte der Olma-Direktor.

Die rund 10'000 Quadratmeter grosse neue Halle für geschätzte 100 Millionen Franken wollen die Olma Messen aus eigenen Mitteln und mit Bankkrediten finanzieren. Die Halle soll noch grösser als die bisher grösste Halle 9 werden und der Olma Wachstum und grössere Veranstaltungen ermöglichen.

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