Olma-Macherin mit Herzblut

Polaroid

Merken
Drucken
Teilen

Stadt-Sanktgallern braucht man die Faszination der grössten und beliebtesten Schweizer Publikumsmesse nicht zu erklären. Auch Katrin Meyerhans nicht: Sie prägt ihr nämlich ihren persönlichen Stempel auf, seit 25 Jahren schon. Dabei stammt die 48-Jährige aus Wil – und sie wohnt noch immer dort. Die Abteilungsleiterin Publikumsmessen bei den Olma Messen ist mit ihrem Team für drei Messen verantwortlich, «aber die Messe für Landwirtschaft und Ernährung ist mir am wichtigsten», sagt sie.

Mit einem Betriebswirtschaftsstudium im Rucksack wollte Meyerhans ursprünglich in die Hotellerie. Gelandet ist sie 1993 in St. Gallen – ganz in der Nähe, wo sie früher jeweils die Herbstferien bei ihrer Grosstante an der Museumsstrasse verbracht hatte, schon damals fasziniert vom nahen Jahrmarkt und der Olma. Diese Bilder aus der Kindheit haben sich eingebrannt. Herbstferien gab es für sie seither keine mehr – «das ist Teil des Jobs». Geblieben und gar gewachsen aber ist die Liebe zu einer Messe, «die nie mehr sein will, als sie ist. Olma, das ist ein Stück Heimat.»

Die Landmaschinen sind in diesem Vierteljahrhundert vom Messegelände verschwunden, die Anforderungen der Aussteller an die Messeleitung heute grösser als einst und es wird telefoniert statt gefunkt auf dem Gelände. «Im Grundsatz aber ist die Olma so geblieben, wie sie immer war», sagt Meyerhans.

Mit der Olma-Macherin feiert auch der «Tag der Bäuerin» das 25-Jahr-Jubiläum an der Messe. Auch da hat die Wilerin grossen Anteil, sie sitzt im OK – bereits 25 Jahre. «Die Idee gab es 1993 allerdings schon.» (cz)