Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Offen für Gesundheitsregion Säntis

Silvan Lüchinger

Zusammenarbeit  Ob nun «Spitalregion Ostschweiz» oder «Gesundheitsregion Säntis» – der Wunsch nach interkantonaler Planung und Zusammenarbeit im Gesundheitswesen wird immer lauter formuliert. In der Beantwortung einer Interpellation von FDP und SVP hat die Regierung nun aufgelistet, was diesbezüglich bereits gelaufen ist.

Im Jahr 2007 scheiterte demnach der Zusammenschluss der Spitäler Linth und Männedorf am Widerstand der Gesundheitsdirektion Zürich. Zwischen den Spitälern Linth und Wetzikon gibt es hingegen heute eine Zusammenarbeit in den Bereichen Rettungsdienst und Strahlentherapie. Gescheitert sind auch der Einbezug des Liechtensteiner Landesspitals in den Spitalverbund Rheintal Werdenberg Sarganserland und die Führung des Landesspitals als gemeinsames Spital des Fürstentums und des Kantons St. Gallen. Die Liechtensteiner Regierung befürchtete 2013 eine zu geringe Mitbestimmungskraft. Im Jahr darauf beschloss man im Fürstentum die Abwendung von Grabs und die Anlehnung an das Kantonsspital Chur. An der Tatsache, dass sich zahlreiche Liechtensteiner in Grabs behandeln lassen, hat das nichts geändert.

Treten an Ort im Verhältnis zu beiden Appenzell

Auf Ebene der Spitalunternehmen fanden in den vergangenen Jahren mehrfach Gespräche über eine vertiefte Zusammenarbeit mit Inner- und Ausserrhoden statt. In Innerrhoden hat sich die Landsgemeinde für einen Spitalneubau und damit für den Alleingang entschieden. Eine Zusammenarbeit gibt es lediglich in den Bereichen Chirurgie und Gastroenterologie. Ergebnislos verliefen die Kontakte mit Ausserrhoden, wo nach wie vor offen ist, ob mit Heiden und Herisau zwei Akutspitäler weitergeführt werden.

Kooperationen und der Gründung einer Gesundheitsregion Säntis steht die St. Galler Regierung nach eigenen Angaben offen gegenüber. Sie bezweifelt aber, dass die Bereitschaft dazu in allen Kantonen vorhanden ist. Die Erfahrung zeige, dass die Motivation für eine interkantonale Spitalplanung abnehme, «sobald konkrete Massnahmen mit Auswirkungen auf die Spitalangebote in den Kantonen vorgeschlagen werden.»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.