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89 oberirdische Parkplätze in der St.Galler Innenstadt sollen verschwinden: Stadtrat unterstützt Parkhausprojekt UG 25

Die seinerzeit dem Parkhaus Schibenertor zugewiesenen 89 öffentlich bewirtschafteten Parkplätze in der St.Galler Innenstadt sollen aufgehoben und im Parkhausprojekt UG 25 kompensiert werden. Das schreibt der Stadtrat in einer Medienmitteilung. Der gewünschten Verlagerung von Oberflächenparkplätzen in Parkhäuser könne damit Rechnung getragen werden.
Tim Naef
Mit dem Parkhaus UG 25 sollen dereinst die öffentlichen oberirdischen Parkplätze im Einzugsgebiet kompensiert werden. (Bild: Ralph Ribi)

Mit dem Parkhaus UG 25 sollen dereinst die öffentlichen oberirdischen Parkplätze im Einzugsgebiet kompensiert werden. (Bild: Ralph Ribi)

«Mit Hilfe des UG 25 sollen die 89 derzeit bewirtschafteten Oberflächenparkplätze in den Bereichen Blumenbergplatz, Graben- und Schibenertorpärkli, Hintere Bahnhof- und Hintere Poststrasse sowie Bahnhofstrasse (Schibenertor bis Schützengasse) aufgehoben werden», schreibt der Stadtrat in einer Medienmitteilung. Die Parkplätze würden, mit Ausnahme derjenigen an der Bahnhofstrasse und beim Grabenpärkli, erst nach der Umsetzung des Parkhausprojekts UG 25 aufgehoben.

In Bezug auf die 27 Parkplätze an der Bahnhofstrasse bestehe eine Besonderheit darin, dass diese bereits vorzeitig, möglichst bis zum Fahrplanwechsel (9. Dezember 2018), nicht mehr zur Verfügung stehen sollen.

Oberirdische Parkplätze sollen verschwinden

Dass hier Handlungsbedarf besteht, hat der Stadtrat unter anderem im Zusammenhang mit der Beantwortung eines politischen Vorstosses zum Ausdruck gebracht: Einerseits soll die Verkehrssicherheit durch die Aufhebung der 27 bewirtschafteten Parkplätze deutlich verbessert und andererseits eine Reduktion der Behinderungen des öffentlichen Verkehrs, insbesondere der Appenzeller Bahnen, erreicht werden.

Beabsichtigt wird somit, die im Parkhaus UG 25 dereinst zur Verfügung gestellten öffentlichen Parkplätze mit mindestens einer gleich grossen Zahl bestehender oberirdischer Plätze im Einzugsgebiet zu kompensieren.

Neue Verkehrsanordnungen

Bereits im Jahre 2015 wurden die nun beschlossenen Verkehrsanordnungen weitestgehend mit identischen Inhalten erlassen, waren jedoch rechtlich mit der Realisierung des Parkhauses Schibenertor verknüpft.

«Da jenes Projekt nicht weiterverfolgt wurde, sind die seinerzeitigen Verkehrsanordnungen gegenstandslos bzw. mussten neu beschlossen werden», so der Stadtrat. Mit der sich nun abzeichnenden Gelegenheit, die derzeit bewirtschafteten Oberflächenparkplätze ins Parkhaus UG 25 zu verlagern, würden mit den erneuten Parkplatzaufhebungen die ursprünglichen Zielsetzungen weitestgehend bestehen.

Zusätzliche Wareumschlagsplätze

Neben der Reduktion des oberirdischen Parksuchverkehrs und der damit einhergehenden Verkehrsreduktion würden der öffentliche Verkehr und der Langsamverkehr in Anlehnung der Bestimmungen im städtischen Reglement für eine nachhaltige Verkehrsentwicklung weiter gestärkt. «Zusätzliche Warenumschlags- und Handwerkerparkplätze erleichtern den Zugang zu den Liegenschaften im Perimeter», schreibt der Stadtrat.

Nach der Aufhebung der Parkplätze auf dem Marktplatz, dem Blumenmarkt und den anschliessenden Gassen ist der Stadtrat davon überzeugt, mit diesen Weichenstellungen die angestrebte Gesamtlösung der Parkplatzthematik weiter vorantreiben zu können.

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