Nutzfläche, Kulturland oder Fruchtfolgefläche?

Über den Kulturlandverlust wird seit Jahren debattiert – über die Definition von Kulturland sind sich Bauern und Umweltschützer aber uneins. Umweltschützer rechnen beispielsweise auch Gewässerfreiräume zum Kulturland. Bauern reden häufig von Kulturland, meinen aber die Fruchtfolgeflächen.

Drucken
Teilen

Über den Kulturlandverlust wird seit Jahren debattiert – über die Definition von Kulturland sind sich Bauern und Umweltschützer aber uneins. Umweltschützer rechnen beispielsweise auch Gewässerfreiräume zum Kulturland. Bauern reden häufig von Kulturland, meinen aber die Fruchtfolgeflächen. Als Fruchtfolgeflächen bezeichnet man das qualitativ bestgeeignete ackerfähige Kulturland. Laut Bundesamt für Raumentwicklung machen die Fruchtfolgeflächen 40 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche der Schweiz aus. Der Kanton St. Gallen verfügt derzeit über 13 600 Hektaren Fruchfolgeflächen – das sind 146 Hektaren weniger als noch 2004. (ar)