Noch 14 Tage bis zur Olma

ST.GALLEN. Tierausstellungen, Sonderschauen, die obligate Bratwurst und sogar einen Hauch Italianitá: All das bietet vom 8. bis 18. Oktober die 67. Olma in St.Gallen. Die Vorfreude trüben wohl nur die höheren Billetpreise.

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Die 67. Olma wird wiederum unterhaltsam und abwechslungsreich, versprechen die Organisatoren. Auch das Schweine-Rennen wird nicht fehlen. (Bild: Regina Kühne)

Die 67. Olma wird wiederum unterhaltsam und abwechslungsreich, versprechen die Organisatoren. Auch das Schweine-Rennen wird nicht fehlen. (Bild: Regina Kühne)

Die Olma, die Schweizer Messe für Landwirtschaft und Ernährung, nehme auch in diesem Jahr interessante und aktuelle Themen auf, betonte Thomas Scheitlin, Präsident der Olma Messen und der Stadt St.Gallen, an einer Medienkonferenz. Er verwies zum Beispiel auf die Sonderschau «Reise in die Tiefe». Sie widmet sich dem Erdwärme-Projekt der Stadt St.Gallen und führt den Besucher 4000 Meter unter die Erde, wo das über 150 Grad warme Wasser für das Erdwärme-Kraftwerk fliesst. Mit dem Geolift passieren die Besucher virtuell Haifische und Saurier.

«Reise in die Tiefe» ist jedoch nur eine von 25 Sonderschauen. Die 67. Olma vereint wiederum Information, Unterhaltung und Wissensvermittlung. 659 Aussteller bieten ihre Waren und Dienstleistungen an. Die Austellungsfläche in den acht Hallen mit 14 Ebenen sowie auf dem Freigelände beträgt 49'000 Quadratmeter.
  

Schweiz, Italien und der Tourismus
Schweiz Tourismus tritt unter «Tourismus und Landwirtschaft Hand in Hand» mit einem modernen Stand auf. Videoscreens und futuristische Gestaltungselemente prägen den Auftritt, heisst es in einer Medienmitteilung. Auf grossen Anklang stossen dürfte wohl «Switzerball». Dabei handelt es sich um eine Kugelbahn des britisch-schweizerischen Künstlers Charles Morgan. Im Mittelpunkt der Sonderschau von Schweiz Tourismus stehen die wahren Werte der Schweiz. «Die eindrücklichsten Schweizer Ferienerlebnisse entstehen dort, wo Landwirtschaft und Tourismus harmonisch zusammenspielen», ist im Communiqué zu lesen. Feriengäste würden sich in der Schweiz wohl fühlen, weil die Landwirtschaft dank den Landwirten gepflegt daherkomme. Am Messestand spannen unter anderem Bauern mit Ferienangeboten auf Höfen, das Reka-Dorf Urnäsch sowie die Tourismusregionen Ostschweiz, Graubünden, Freiburgerland, Waadt und Tessin zusammen.

Von noch weiter her kommen die Ehrengäste: Südtirol und Tentino. Zum zweiten Mal nach 2002 heisst die Olma somit Vertreter aus Italien willkommen. Wer die beiden Region noch nie besucht hat, erhält an der Olma einen ersten Eindruck: Die südliche Alpenregion eignet sich nicht nur zum Wellnessen, Wandern oder Skifahren. In zwölf Miniseminaren täglich und verschiedenen Vorträgen werden auch typische Produkte aus Südtirol und Trentino vorgestellt.

Teurere Billets
Natürlich fehlen an der 67. Olma aber auch das Schweine-Rennen und Olma-Kuh-Rennen nicht. Nebst verschiedenen Musikgesellschaften tritt auch ein Muni-Flüsterer auf. Im Rahmen der Olma findet zudem der 17. Nationale Jungzüchter-Tag, der 22. Internationale Schafschurwettbewerb und das 19. Olma-Schwinget statt. An zahlreichen Ständen sind kulinarische Leckereien erhältlich – und bestimmt steigt den Besuchern schon beim Eingang der Duft der obligaten Olma-Bratwurst in die Nase.

Noch 14 Tage dauert es, bis die 67. Olma eröffnet wird. Wer einen Eintritt löst, muss diesmal etwas tiefer in die Tasche greifen als bisher. Alle Tickets – mit Ausnahme des Familienabos – kosten bis zu einem Franken mehr. Olma-Angefressene lassen sich von der Preiserhöhung aber bestimmt nicht abschrecken. (dbu)

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