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Neues Zentrum zwischen Städten

Das Industriegebiet zwischen St. Gallen-Winkeln und Gossau soll in den nächsten Jahren neu entwickelt werden. Dazu müsste unter anderem die Zürcher Strasse begradigt werden und die Innovationskraft der ganzen Region wachsen.
David Gadze
Die Regierungen von St. Gallen und Gossau wollen in den kommenden Jahren die Entwicklung ihres Grenzgebietes vorantreiben. Links ist das Industrieareal von Winkeln zu sehen. (Archivbild: Hanspeter Schiess)

Die Regierungen von St. Gallen und Gossau wollen in den kommenden Jahren die Entwicklung ihres Grenzgebietes vorantreiben. Links ist das Industrieareal von Winkeln zu sehen. (Archivbild: Hanspeter Schiess)

ST. GALLEN/GOSSAU. Das Gebiet St. Gallen-West/Gossau-Ost gilt als eine der wichtigsten Entwicklungsflächen der Ostschweiz. In den nächsten Jahren soll es neuen Auftrieb erhalten. Gestern stellten Regierungsmitglieder der beiden Städte den dort ansässigen Unternehmern künftige Vorhaben vor.

Die St. Galler Stadträtin Patrizia Adam präsentierte erste Ideen zur Entwicklung des gesamten Areals. Von zentraler Bedeutung sei dabei die Streckung der Zürcher Strasse. Diese soll in Richtung Gossau nach der AFG Arena nach Norden zur Autobahn hin verlegt werden und sich später wieder mit der St. Gallerstrasse verbinden. Der St. Galler Stadtrat hat zu diesem Zweck auf einer angrenzenden Wiese eine Planungszone erlassen, um allfällige Bauvorhaben der Grundeigentümer vorerst zu unterbinden.

Neue Kapazitäten schaffen

Durch die Begradigung entstünde in jenem Gebiet neuer Platz für die Ansiedelung neuer Unternehmungen, sagte Adam. Das sei beim heutigen Zustand nicht möglich, da die Fahrzeugkontingente auf der Zürcher Strasse erschöpft seien. Nun sollen Machbarkeit und Finanzierung geprüft werden, aber auch die mögliche Dimensionierung der Baufelder.

Neben einem zentralen öffentlichen Raum brauche es ausserdem die Eigentrassierung des öffentlichen Verkehrs sowie arealinterne Erschliessungsachsen. Eine solche soll dereinst die «alte Zürcher Strasse» werden. Um die Ziele zu erreichen, sei eine Kooperation der Behörden mit den Unternehmen, aber auch eine Partizipation mit den involvierten Grundeigentümern notwendig, sagte Adam. Die Stadt müsse «durch formell verbindliche Nutzungs- und Gestaltungspläne eine langfristige Planungssicherheit vermitteln und in Zusammenarbeit mit den Unternehmen realistische Ideen generieren». In einem Testplanungsverfahren sollen Rahmenbedingungen ausgelotet und der Grundstein für nachfolgende Schritte gelegt werden. Die Testplanung stehe in der Vorbereitungsphase, noch vor Ende Jahr soll mit der Umsetzung begonnen werden.

Innovationskraft stärken

Auf «übergeordneter Flughöhe», weil auf das ganze Gebiet zwischen Bodensee, Appenzellerland und Toggenburg ausgerichtet, sei die Machbarkeitsstudie «Innovationen St. Gallen Plus», sagte der St. Galler Stadtpräsident Thomas Scheitlin. Es gelte, Schwerpunktthemen zu bestimmen und Massnahmen zu definieren, um die Innovationskraft der ganzen Region und ihre Wahrnehmung zu stärken. Für die Unternehmen sollen so Plattformen für den Wissenstransfer entstehen und der Region geeignete Infrastruktur bereitgestellt werden. Momentan erarbeitet wird das Betriebskonzept für einen Technologiepark im Industriegebiet zwischen Winkeln und Gossau, zudem wird weiterhin eine Bewerbung für einen «Swiss Innovation Park» geprüft.

Auch das Energienetz Gossau-St. Gallen-Gaiserwald müsse eine Energiestrategie entwickeln, um künftig weitere Projekte wie Wärmeverbunde in Angriff nehmen zu können, sagte der St. Galler Stadtrat Fredy Brunner.

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