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Neues Wasserschanzen- Freestyle-Zentrum im Erholungszentrum Rheinauen

Das Erholungszentrum Rheinauen an der Grenze von Hohenems und Altach ist um eine Attraktion reicher.
Zwei Schanzen sind betriebsbereit, zwei weitere folgen. (Bild: pd)

Zwei Schanzen sind betriebsbereit, zwei weitere folgen. (Bild: pd)

(pd) Mit dem neuen Wasserschanzen-Freestyle-Zentrum erhält der Österreichische Skiverband nun seine eigene, für den Sommerbetrieb optimale Trainingsanlage für eine Vielzahl an Skidisziplinen. Auch jugendliche Badegäste kommen mittels «Schnuppertraining» in diesen Genuss.

Bis zuletzt mussten die Athleten stundenlange Anfahrten zu Trainingsanlagen in die benachbarte Schweiz oder nach Deutschland auf sich nehmen – und das bei dann geringer Trainingszeit. Optimale Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten im Winter sind im Winter-Freestyle-Zentrum Bödele, das vor vier Jahren errichtet wurde, bereits gegeben. Mit dem neuen Freestyle-Zentrum im Rheinauen ist nun auch ein permanentes Sommertraining möglich.

Erste Freestyle-Trainings am Wochenende

Heute Samstag, 3., und morgen Sonntag, 4. August, werden Freestyler aus dem gesamten Bodenseeraum und dem Allgäu auf den ersten beiden Wasserschanzen mit dem Training und der Vorbereitung auf den nächsten Winter beginnen können.

Am 14. und 15. September sind bereits die ersten Wettkämpfe geplant. In Zusammenarbeit mit Sponsoren und dem ASVÖ sind ab dem nächsten Sommer weitere Veranstaltungen angedacht.

Die beiden Schanzen sind vor allem für Anfänger geeignet. Aber auch für den Einstieg in den Olympischen Freestyle-Ski- Wettkampfsport kann das Training sehr wertvoll sein. Die Disziplinen Buckelpiste (Moguls), Skikunstsprung (Aerials), Slopestyle, Big Air und Halfpipe können hier besonders gut trainiert werden. Auch für alle anderen Skidisziplinen wie Skicross, Sprunglauf oder den alpinen Rennlauf ist die Anlage geeignet. Bereits im August werden die Alpinkader des Vorarlberger Skiverbandes die Trainingsmöglichkeiten nutzen. In naher Zukunft sollen zudem mehrere Trampoline für das Training zur Verfügung stehen. Auch für jugendliche Neueinsteiger und Interessierte (Erwachsene in Ausnahmefällen) wird es die Möglichkeit eines «Schnuppertrainings» geben. In Zusammenarbeit mit der Firma Head steht die gesamte Trainingsausrüstung für eine geringe Aufwandsentschädigung zur Verfügung. Man wird die Neueinsteiger persönlich beim ersten Training betreuen und entdeckt so möglicherweise das eine oder andere Talent für den Freestyle Sport.

Weitere Schanzen werden folgen

«Bis zur Gesamtfertigstellung werden noch weitere 25000 Euro notwendig sein. Insgesamt stehen dann vier Schanzen für die Trainings bereit. Dies ist allerdings nur in Zusammenarbeit mit Sponsoren realisierbar», erläutert der Projektverantwortliche Johann Krojer (VSV-Free-style- Referent und Obmann des Freestyle Fördervereins Österreich). Johann Krojer ist bereits 42 Jahre lang aktiv im Freestyle-Skisport tätig. Mit 20 Schülern verwirklichte er von 1992 bis 1996 in seiner ehemaligen Schule in Wien das grösste Freestyle-Wasserschanzen-Zentrum Europas. Aufgrund seiner familiären Situation wechselte Krojer 2001 nach Vorarlberg und baute am Sportgymnasium Dornbirn eine neue Freestyle-Skigruppe auf. Nun zeichnet er auch für das weitere wichtige Freestyle-Trainingszentrum in Vorarlberg verantwortlich. Seit zwei Jahren gibt es das grenzüberschreitende Euregio- Freestyle-Projekt zwischen Österreich und Bayern, das Krojer ebenfalls federführend begleitet.

Das Wasserschanzen-Zentrum in den Rheinauen gilt fortan als zentrale Drehscheibe im Vierländereck sowie als Österreich-Zentrum, speziell für die olympischen Bewerbe Buckelpiste und Skikunstsprung. Wichtigstes Ziel ist dabei, einen Vorarlberger Teilnehmer an die nächsten olympischen Winterspiele entsenden zu können. Die Entstehung des Vorarlberger Wasserschanzen-Freestyle-Zentrums Rheinauen Hohenems/Altach wird von Schülern auf Instagram unter «wasserschans» dokumentiert.

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