Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Neues Recht nach 100 Jahren

Beistand Das Vormundschaftsrecht war 100 Jahre lang praktisch unverändert gewesen, zumindest was die Massnahmen für Erwachsene betrifft. Seit 1. Januar 2013 gilt das neue Kindes- und Erwachsenenschutzrecht. Seit seiner Einführung ist die Patientenverfügung auf Bundesebene gesetzlich geregelt. Und es gibt den Vorsorgeauftrag: Für den Fall, dass man seine Urteilsfähigkeit verlieren sollte, bezeichnet man eine Person als rechtliche Vertretung. Dies wurde durch das neue Recht möglich. Für die Gemeinden hatte das neue Gesetz einschneidende Konsequenzen: Während es in der Schweiz Ende 2012 über 1400 Vormundschaftsbehörden gab, waren es ab 2013 noch 148. Der Gemeinderat war vor allem in der Deutschschweiz meist gleichzeitig Vormundschaftsbehörde. Mit dem neuen Recht erfolgte eine Professionalisierung: die Behörden setzen sich aus Juristen, Sozialarbeitern, Psychologen und Pädagogen zusammen. (kbr)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.