Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Neues Glücksspielgesetz kostet den Thurgau bis eine Million

Das auf 2019 in Kraft getretene Bundesgesetz kostet den Kanton Thurgau zwischen 500000 und eine Million Franken, da Lotteriegewinne bis zu einer Million Franken steuerfrei werden.
Kleine Pokerturniere dürfen maximal 200 Franken Startgeld verlangen. (Bild: Nicolas Senn)

Kleine Pokerturniere dürfen maximal 200 Franken Startgeld verlangen. (Bild: Nicolas Senn)

Ausserdem braucht es eine 50-Prozent-Stelle, deren Inhaber die Bewilligungen für Pokerturniere bearbeitet und beaufsichtigt. Dafür rechnet der Regierungsrat mit weiteren 60000 Franken. Zur Anpassung der kantonalen Gesetzgebung an die neuen Bundesvorgaben hat er eine Vernehmlassung bis zum 15. Juni eröffnet. Neu zählen Spielautomaten, bei denen Geschicklichkeit gefragt ist, in die Kategorie der Grossspiele. Für ihre Aufsicht sind nicht mehr die Kantone, sondern die interkantonale Geldspielaufsicht zuständig. Die Kantone können Grossspiele verbieten, was der Regierungsrat jedoch nicht will. Für Geschicklichkeitsautomaten können Abgaben erhoben werden. Auch darauf will der Regierungsrat verzichten, da nach seiner Beurteilung der Aufwand den Ertrag übersteigt.

Bewilligung vom Kanton

Lotterien, Sportwetten und Pokerturniere, die nicht online durchgeführt werden, gelten als Kleinspiele. Für die Bewilligung sind nicht mehr die Gemeinden zuständig, sondern der Kanton. Der Regierungsrat weist die Aufgabe dem Departement für Justiz und Sicherheit zu. Die Kantone könnten Kleinspiele auch verbieten, auch davon nimmt der Regierungsrat Abstand. Gemäss Bundesverordnung dürfen kleine Pokerturniere maximal 200 Franken Startgeld verlangen, und die Summe aller Startgelder maximal 20000 Franken betragen. Wer mehr als zwölf Pokerturniere pro Jahr am gleichen Ort durchführt, muss darlegen, welche Massnahmen er gegen exzessives Geldspiel und illegale Spiele in seinem Lokal ergreift. Tombolas mit Sachpreisen brauchen keine Bewilligung, wenn die Summe aller Einsätze maximal 50000 Franken beträgt. (wu)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.