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Neuer Pächter vom Berggasthaus Aescher: Auf Nicole und Bernhard Knechtle folgt Gallus Knechtle

Heute wurde in Wasserauen über die Nachfolge informiert. Mit der Firma Pfefferbeere gelang es der Wildkirchli-Stiftung eine regionale Nachfolgelösung zu finden. Auch bauliche Verbesserungen sind geplant.
Martin Oswald
Das neue Wirteteam mit Gallus Knechtle und Melanie Gmünder (Bild: Urs Bucher)

Das neue Wirteteam mit Gallus Knechtle und Melanie Gmünder (Bild: Urs Bucher)

(sda) Das berühmteste Gasthaus im Alpstein wird neu von einem Pächterteam geführt: Die Firma Pfefferbeere aus Bühler AR übernimmt den «Äscher». Das Team stammt aus dem Appenzellerland. Die Wildkirchlistiftung kündigte am Montag Verbesserungen an der Infrastruktur an. Das bisherige Wirtepaar hatte den Vertrag für das Berggasthaus Äscher-Wildkirchli im Sommer gekündigt. Bei der Infrastruktur kam es aus ihrer Sicht immer häufiger zu Engpässen.

Ab dem kommenden Sommer wirtet das Team der Firma Pfefferbeere im berühmten Berggasthaus, sagte Landeshauptmann Stefan Müller am Montag vor den Medien in Wasserauen AI am Fuss der Ebenalp. Der Innerrhoder Regierungsrat Stefan Müller ist von Amtes wegen Präsident der Wildkirchlistiftung, der Eigentümerin des Gasthauses Äscher-Wildkirchli.

Gallus Knechtle, Inhaber der Firma Pfefferbeere, ist in der Region für seine kulinarischen Experimente von diversen kulinarischen Projekten bekannt, unter anderem seit acht Jahren beim Open-air Clanx in Appenzell. Knechtle folgt auf Knechtle? Laut Gallus Knechtle bestehe keine Verwandtschaft mit den Vorgängern.

Erlebnis «Äscher» bleibt erhalten

Ende 2015 zierte das Gasthaus im Alpstein das Titelbild des «National Geographic». Danach wurde das Berggasthaus unterhalb der Ebenalp zum beliebten Touristenziel im Alpstein.

Seit einem Jahr kann nicht mehr im Gasthaus «Äscher» übernachtet werden, der Ansturm war zu gross geworden. Eine schon länger bekannte Konsequenz dieses Erfolges sei die Tatsache, dass die Infrastruktur des Gebäudes mit der wachsenden Gästezahl nicht mehr Schritt halten könne, hatten die ehemaligen Pächter ihre Kündigung begründet.

Die Meldung mitten in der Hochsaison am Alpstein schlug hohe Wellen. Sowohl beim Platzbedarf wie auch bei der Wasser- und Stromversorgung hätten sich immer wieder Engpässe ergeben. Auch die sanitären Anlagen entsprächen nicht mehr den heutigen Bedürfnissen. Gewisse Anpassungen waren schon in Planung.

Die Bauprojekte hätten aber keinen Zusammenhang mit der Kündigung der bisherigen Pächter, sagte Stefan Müller. Die Planungsphase dauere schon drei Jahre. Das äussere Erscheinungsbild verändert sich nicht. «Wir wollen weiterhin ein Berggasthaus betreiben», so Müller. Das Erlebnis «Äscher» bleibt erhalten.

Die Präsentation im Liveticker nachlesen:

10:42 Uhr

Die neuen Pächter laden jetzt zum Apero - natürlich von Pfefferbeere. Doch noch erklingen hier keine Gläser. Gallus Knechtle und Melanie Gmünder werden belagert von den Medien. Der Rummel geht los. Damit beenden wir die Liveberichterstattung aus Wasserauen. Etwas später lesen sie auf Tagblatt.ch das Interview mit den neuen Pächtern. Danke für Ihr Interesse.

10:36 Uhr

Ein Blick ins Portfolio des Unternehmens "Pfefferbeere" zeigt, dass man sich insbesondere mit Caterings und Events auskennt.

Gallus Knechtle und sein Team von Pfefferbeere. (Bild: zVg)

Gallus Knechtle und sein Team von Pfefferbeere. (Bild: zVg)

10:32 Uhr

Gallus Knechtle und Melanie Gmünder, die neuen Pächter, bekommen einen Wegweiser "Aescher-Wildkirchli" überreicht und stellen sich jetzt den zahlreichen Fotografen. Mit der Firma Pfefferbeere gelang es der Wildkirchli-Stiftung eine regionale Nachfolgelösung zu finden

10:30 Uhr

Seine Geschäftspartnerin Melanie Gmünder übernimmt das Wort: "Zuviel wollen wir noch gar nicht sagen, aber wir freuen uns riesig über die neue Herausforderung. Wir sind ein starkes Team. Aber wir brauchen natürlich noch zusätzliche Verstärkung. Auf der Webseite vom Aescher sei ein entsprechendes Formular aufgeschaltet."

10:27 Uhr

"Uns sind die Werte dieses Hauses sehr bewusst und wollen diese bewahren - aber auch Neues wagen", sagt der in der Ostschweiz bekannte Gastronom Gallus Knechtle.

10:25 Uhr

Der neue Pächter Gallus Knechtle ergreift das Wort. "Die Firma Pfefferbeere wurde 2017 gegründet, beschäftigt zurzeit 6 Festangestellte und hat einen Pool von rund 30 Freien." Seine Firma sei spezialisiert auf Events. "Wir setzen den Fokus auf kulinarische Erlebnisse."

10:22 Uhr

Der neue Pächter heisst Gallus Knechtle vom Unternehmen Pfefferbeere. Die Firma kommt aus Bühler AR und ist damit eine fast «einheimische» Lösung.

10:19 Uhr

Waren werden noch immer mit der Seilbahn angeliefert. Damit müsste ein Pächter umgehen können. Aber es bestünden auch grosse Chancen, Erfolg im Restaurant Aescher zu haben. Stefan Müller betont, man sei an einer langfristigen Lösung interessiert gewesen.

10:16 Uhr

Die Gäste hätten sich in den letzten Jahren verändert, das Bergrestaurant Aescher habe heute eine ganz andere Publizität. 16 Bewerbungen sind für die Pacht eingegangen. Stefan Müller nennt einige Kriterien. "Erfahrung in der Gastronomie und der Umgang mit vielen Gästen sei zentral." Auch regionale Spezialitäten sollen angeboten werden und man müsse dem denkwürdigen Ort mitten in der Felswand Rechnung tragen.

10:15 Uhr

Landeshauptmann Stefan Müller dankt nun den bisherigen Pächtern. Die Familie Knechtle hat in zwei Generationen über 31 Jahren am Aescher gewirtet. "Ich möchte Ihnen ganz herzlich danken."

10:13 Uhr
Rot markiert der neue Gebäudeteil. (Bild: Urs Bucher)

Rot markiert der neue Gebäudeteil. (Bild: Urs Bucher)

In der Vergangenheit mussten die Gäste für einen Gang auf die Toilette durch den einzigen Eingang und verstopften so den Durchgang für das Personal. Neu haben die Toiletten einen eigenen Eingang. So bedeutet aber auch, dass man aus der Gaststube für die Toiletten nach draussen muss. Der Fels über dem Aescher biete eine Art natürliches Dach, berichtet Bruno Inauen.

10:11 Uhr

Anhand der Pläne, welche an der Wand angeschlagen sind, werden nun die baulichen Veränderungen erklärt. Bruno Inauen von der Stiftung Wildkirchli betont: "Am äusseren Erscheinungsbild der Gaststube soll sich nichts ändern." Die wichtigen Anpassungen würden vor allem die Arbeit der Wirtsleute verbessern.

10:08 Uhr

Der westliche Gebäudeteil im Westen müsse aufgrund des maroden Zustands komplett erneuert werden. So könnten die Toiletten verschoben werden, zusätzliche Nasszellen fürs Personal gebaut und der Eingangsbereich umgestaltet werden. Das sind Anliegen, welche die bisherigen Pächter Familie Knechtle schon lange hatte. Stefan Müller betont aber, dass diese Anpassungen so oder so angedacht waren. Doch die Planung war aufwändiger als gedacht.

10:06 Uhr

Stefan Müller kommt jetzt zu den baulichen Massnahmen, welche ergriffen würden. Die verfügbaren Mittel aus der Pacht würden stets für die Erneuerung einsetzen. Das Volumen der Mittel, welche in den letzten 30 Jahren eingesetzt wurden, würden 1,6 Millionen Franken betragen.

10:02 Uhr

Stefan Müller spannt die Zuhörer auf die Folter und liefert einen Rückblick in die Geschichte der Stiftung Wildkirchli. Man sei noch immer dem einstigen Einsiedler verpflichtet, welcher sich im Wildkirchli niederliess. Der Stiftungszweck sei darum noch immer unverändert.

10:01 Uhr

Landeshauptmann Stefan Müller wechselt jetzt die Sprache und beschreibt im schönsten Appenzeller-Dialekt die Besonderheit vom Bergrestaurant Aescher. "Dä Äscher isch en spezielle Ort". Man müsse diesen Schatz für die Nachwelt bewahren und beschützen.

09:59 Uhr

Das Bahnhofbuffet in Wasserauen hat sich inzwischen gut gefüllt. Vorne am Tisch haben sich Bruno Inauen, Fefi Sutter und Stefan Müller von der Stiftung Wildkirchli bereit gemacht und begrüssen jetzt in Schriftsprache die Medien und Gäste.

Medienkonferenz zur Nachfolge Restaurant Aescher. (Bild: Urs Bucher)

Medienkonferenz zur Nachfolge Restaurant Aescher. (Bild: Urs Bucher)

09:55 Uhr

Im August dieses Jahres gaben Nicole und Bernhard-Knechtle bekannt, die Pacht des Berggasthauses Aescher zum Ende der Saison aufzugeben. In den letzten Jahren hat sich das einstige kleine Gasthaus zu einem weltweit bekannten Reiseziel und zu einem der beliebtesten Fotosujets überhaupt entwickelt.

Seit der «Aescher» auf der Titelseite vom National Geographic abgebildet war, kamen immer mehr Touristen aus aller Welt. Die dürftige Infrastruktur und der mangelnde Platz mitten in der Felswand wurden immer mehr zum Problem. In unserem Interview erzählt das Ehepaar Knechtle, wie schwierig das Leben im Berggasthaus über die Jahre geworden ist.

09:50 Uhr

Guten Morgen aus Wasserauen. Im Restaurant Bahnhofbuffet haben sich rund dreissig Gäste und Medienvertreter eingefunden. Mit Spannung wird die Bekanntgabe der neuen Pächter vom Restaurant Aescher erwartet. Die Wildkirchlistiftung will zudem über bauliche Massnahmen beim Berggasthaus informieren.

Das Interview mit den ehemaligen Pächtern

Letzte Runde bei Familie Knechtle

So kam es zum Eklat

Die Bilder vom «Schönsten Restaurant der Welt»

Nicht nur Hollywood-Star Ashton Kutscher hat das Berggasthaus besucht, sondern auch Tennis-Star Roger Federer. (Bild: Raphael Rohner)
Und auch bei Wanderern ist das Berggasthaus beliebt. (Bild: Raphael Rohner)
(Bild: Raphael Rohner)
Bereits um 10 Uhr morgens ist das Gasthaus gut belegt. (Bild: Raphael Rohner)
Das Berggasthaus Aescher-Wildkirchli. (Bild: Raphael Rohner)
Das Berggasthaus Aescher-Wildkirchli unterhalb der Ebenalp. (Bild: Benjamin Manser)
Der «Aescher» sucht einen neuen Pächter. (Bild: Keystone/Gian Ehrenzeller)
Wer will den «Aescher» pachten? (Bild: Keystone/Gian Ehrenzeller)
Ein beliebtes Ziel auch für internationale Touristen. (Bild: Keystone/Gian Ehrenzeller)
Die Ebenalpbahn befindet sich in kurzer Distanz zum «Aescher». (Bild: Keystone/Alessandro Della Bella)
10 Bilder

Das Berggasthaus Aescher sucht einen neuen Pächter

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