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Neue Wirren um Führungspositionen an der Fachhochschule Ost

Bei der Besetzung der Departementsleitungen an der neuen Fachhochschule Ost harzt es – jedenfalls am Standort St. Gallen.
Regula Weik
Die heutige Fachhochschule St.Gallen (FHS) wird Teil der neuen Fachhochschule Ost. (Bild: Coralie Wenger)

Die heutige Fachhochschule St.Gallen (FHS) wird Teil der neuen Fachhochschule Ost. (Bild: Coralie Wenger)

Schon das erste Inserat der Fachhochschule Ost in grossen Schweizer Zeitungen hat ins Auge gestochen. Gesucht wurde damals die Departementsleitung Soziale Arbeit. Gut möglich, dass in den nächsten Tagen eine weitere solche Führungsperson per Inserat gesucht werden muss. Das jedenfalls lassen Gerüchte aus dem Umfeld der Fachhochschule St. Gallen vermuten. So soll es bei der Besetzung der Departementsleitung Wirtschaft klemmen; zwei interne Bewerbungen sollen eine Absage erhalten haben.

Stefan Kölliker, St.Galler Bildungschef

Stefan Kölliker, St.Galler Bildungschef

Weshalb harzt es bei der Besetzung zweier Departemente, deren Leitung in St. Gallen sein wird? Zu laufenden Wahlverfahren werde grundsätzlich nicht kommuniziert, sagt der St. Galler Bildungschef und Präsident des heutigen Fachhochschulrats, Stefan Kölliker. Und er stellt klar: Bis Anfang 2020 – dann nimmt der neue Hochschulrat seine Arbeit auf – werde der Rekrutierungsprozess für die Departementsleitungen von der Trägerkonferenz geführt. Diese werde nach Abschluss der Wahlverfahren informieren.

Dem Rektor der Ost sind Nebentätigkeiten verboten

Und was sagt Kölliker zum Vorwurf, die Spielregeln seien während des Bewerbungs- und Evaluationsverfahrens geändert worden? So sollen Departementsleiterinnen und Departementsleiter keine Mandate und Nebentätigkeiten mehr haben dürfen. Ist dies der Grund für die Absage an die beiden internen Bewerbungen? Dazu äussert sich Kölliker nicht.

Aber rasch klar wird: Die aktuellen Probleme der Universität St. Gallen bleiben nicht ohne Folgen für die Führung der neuen Fachhochschule. So sind dem Rektor der Ost keine Nebenbeschäftigungen erlaubt.
Etwas weniger explizit gilt dies auch für die weiteren Leitungsmitglieder – zumindest während der Aufbauphase der neuen Fachhochschule. In dieser Zeit müssen sie «zu hundert Prozent» für ihre Aufgaben an der Schule zur Verfügung stehen, «was mit Nebenbeschäftigungen schwer vereinbar ist», wie es Kölliker formuliert.

Die erneute Bewerbungsfrist für die Departementsleitung Soziale Arbeit ist vor wenigen Tagen abgelaufen. Die Wahlvorbereitung verlaufe plangemäss, sagt Kölliker. Und auch der bisherige Fahrplan gelte nach wie vor: Die Departementsleitungen sollen im Oktober und November gewählt werden. Auf die Frage, ob es nicht unrealistisch sei, alle sechs Positionen noch dieses Jahr besetzen zu können, antwortet Kölliker: «Bei Stellenbesetzungen mit Externen richtet sich der Arbeitsbeginn nach den jeweiligen Kündigungsfristen.»

Droht ein Verlust an Know-how?

Noch vor einem Monat hatten die Verantwortlichen betont, nachdem der Rektor der Ost von aussen komme, würden die Departementsleitungen nicht ohne Not mit externen Personen besetzt, auch, um einen Know-how-Verlust zu vermeiden. Zumindest am Standort St. Gallen droht dieser nun , nachdem der bisherige Rektor sowie zwei heutige Fachbereichsleitungen der Ost den Rücken kehren oder in keiner Führungsposition mehr tätig sein werden.

Kölliker widerspricht: Eine allfällige externe Stellenbesetzung sei nicht gleichbedeutend damit, dass bisherige Personen nicht weiter für die Ost tätig sein und ihr Know-how einbringen könnten.

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