Neue Stimmen in der Allmend

50 Cent, Nas und Sean Paul heissen die grosse Namen am Frauenfelder Open Air vom 6. bis zum 8. Juli. Mit Rick Ross, Drake oder J. Cole sind auch neuere Stars zu sehen.

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Rick Ross aus Miami. (Bild: ap/ Jim Cooper)

Rick Ross aus Miami. (Bild: ap/ Jim Cooper)

Schon die ersten drei Headliner, die die Veranstalter des Open Air Frauenfeld am Freitag bekanntgegeben hatten, liessen aufhorchen. Dominierten im letzten Jahr noch alte Helden des Hip-Hop wie der Wu-Tang Clan oder Cypress Hill die Bühnen der Allmend, kommt dieses Jahr mit Wiz Khalifa oder Drake eine jüngere Generation zum Zuge. Das lässt sich auch an der langen Reihe weiterer Namen ablesen, die die Veranstalter a Samstag in Davos präsentierten.

Mit der zweifellos zu den gewichtigsten Vertretern neuer Strömungen im Hip-Hop zählt Rick Ross – nicht nur wegen seiner Körperfülle. 2006 stürmte er mit «Hustlin'» von Miami aus die Hitparaden. Seither hat sich der 36-Jährige mit der mächtigen Stimme zur festen Grösse im aktuellen Hip-Hop hochgearbeitet. Noch nicht so weit ist J. Cole. Der in Deutschland geborene Sohn eines US-Soldaten veröffentlichte erst letztes Jahr sein erstes offizielles Album – und stiess damit an die Spitze der US-Charts vor. Zu den neuen Stimmen zählen auch der Engländer Tinie Tempah oder die Amerikaner A$ap Rocky, Yelawolf oder Mac Miller.

Letzterer ist zwar kaum 20 Jahre alt, besinnt sich musikalisch aber auf das «goldene Zeitalter» des Rap in den 90er-Jahren. Trotz vieler neuen Namen gehen auch die Fans der Altmeister nicht leer aus: Mit Nas und Mos Def werden sie hervorragend bedient. Auch aus Deutschland kommen mit den Beginnern, Max Herre und Dauergast Samy Deluxe wichtige Vertreter dieser Ära.

Zu den Stars gehören auch zwei weitere Rückkehrer: Der deutsche Sido und der Amerikaner 50 Cent traten beide schon 2009 in der Allmend auf. Sean Paul bringt schliesslich Jamaika nach Frauenfeld. Reggae spielt auch Phenomden, der mit Steff La Cheffe, Dabu Fantastic und den Liricas Analas am grössten Hip-Hop-Open-Air Europas das einheimische Schaffen vertritt. (ken)

www.openair-frauenfeld.ch

Auch Nas kommt nach Frauenfeld. (Bild: ap/Jason DeCrow)

Auch Nas kommt nach Frauenfeld. (Bild: ap/Jason DeCrow)

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