Neue Regeln für die Informatikmittelschule

Der Thurgauer Regierungsrat hat die überarbeitete Verordnung über die Informatikmittelschule der Kantonsschule Frauenfeld genehmigt.

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An der Informatikmittelschule der Kanti Frauenfeld kann das eidgenössische Fähigkeitszeugnis Informatiker erworben werden.

An der Informatikmittelschule der Kanti Frauenfeld kann das eidgenössische Fähigkeitszeugnis Informatiker erworben werden.

Andrea Stalder

Die neue Verordnung bringt vor allem Klärungen und Präzisierungen. Seit dem Jahr 2003 führt die Kantonsschule Frauenfeld die Informatikmittelschule (IMS), an der das eidgenössische Fähigkeitszeugnis (EFZ) Informatikerin oder Informatiker, Fachrichtung Applikationsentwicklung und die eidgenössische Berufsmaturität (BM) Wirtschaft und Dienstleistung, Typ Wirtschaft, erworben werden können.

Neue Bestimmungen zum Praktikumsvertrag

Weil die entsprechende Verordnung nicht mehr auf dem neuesten Stand der Begrifflichkeiten war, wurde sie einer Totalrevision unterzogen. Grundlegende materielle Änderungen wurden nicht vorgenommen. Die Revisionsarbeiten brachten jedoch Klärungen und Präzisierungen, vor allem bei Verweisungen auf das geltende Bundesrecht. Unter anderem finden sich in der Verordnung neu Bestimmungen zum Praktikumsvertrag sowie zu den überbetrieblichen Kursen.

Neu wird die Zusammenarbeit mit dem Verband ICT-Berufsbildung Thurgau als zuständige Organisation der Arbeitswelt geregelt. Ihm wird eine finanzielle Entschädigung zugesprochen, analog den Zahlungen, die Lehrbetriebe an den Verband für ihre Lernenden ausrichten. Damit wird der Verband in seinen Arbeiten für die Weiterentwicklung des Berufs, die eidgenössische Anerkennung, die Qualitätssicherungsmassnahmen, die Lehrmittelentwicklung und die Öffentlichkeitsarbeit unterstützt. Die Verordnung gilt ab dem 1. Februar 2020 für sämtliche Schülerinnen und Schüler der Informatikmittelschule. (red)