Neue Perspektive für Künstlervilla

ARBON. Der Arboner Stadtrat kann das Burkhardt-Haus vorderhand nicht verkaufen. Das Parlament gibt einer Interessengemeinschaft bis Ende Jahr Zeit, einen besseren Vorschlag auszuarbeiten.

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ARBON. Der Arboner Stadtrat kann das Burkhardt-Haus vorderhand nicht verkaufen. Das Parlament gibt einer Interessengemeinschaft bis Ende Jahr Zeit, einen besseren Vorschlag auszuarbeiten. Die IG mit dem Ehepaar Ruth und Pablo Erat sowie Kurt Sonderegger als treibenden Kräften soll die Chance erhalten, ein Konzept zu entwerfen, wie die zwischen 1904 und 1910 erbaute Künstlervilla im Besitz der Stadt der Öffentlichkeit erhalten werden kann. Das Haus «Zur Sonnenblume» des Dekorationsmalers und Fotografen Max Burkhardt (1876–1957) sei «ein grossartiges Gebäude» von «ausserordentlicher Bedeutung für Arbon», meinte Kommissionspräsident Peter Gubser (SP). Dieser Einschätzung schlossen sich alle Fraktionen an. «Spätere Generationen werden es uns danken, dass wir zusätzliche Abklärungen treffen liessen», hiess es etwa von der SVP. (mso)