Neue Fälle von Rinderseuche

ST. GALLEN. Die Rindertuberkulose galt in der Schweiz als besiegt. Nun ist sie zurück. Aus den Kantonen Freiburg und Waadt wurden seit Anfang März mehrere Fälle gemeldet. Der erste Fall betraf eine Kuh aus einem Freiburger Betrieb.

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ST. GALLEN. Die Rindertuberkulose galt in der Schweiz als besiegt. Nun ist sie zurück. Aus den Kantonen Freiburg und Waadt wurden seit Anfang März mehrere Fälle gemeldet. Der erste Fall betraf eine Kuh aus einem Freiburger Betrieb. Nun scheint sich zu bestätigen, was die Behörden vermutet hatten, wie das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) mitteilt: Die Seuche breitet sich aus. Bei weiteren Abklärungen wurde ein zweiter Fall im Kanton Waadt entdeckt und wurden weitere Kontaktbetriebe ausfindig gemacht – darunter erneut auch im Kanton St. Gallen. In den betroffenen Herden sind systematische Untersuchungen in die Wege geleitet worden. Der Nachweis von Rindertuberkulose ist laut Bvet schwierig: Die Krankheit entwickle sich schleichend und verlaufe häufig unspezifisch. (red.)

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