Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Neue Chance für internationale S-Bahn-Linie

BUCHS. Im Oktober könnte es zu einem wegweisenden Entscheid in Sachen Eisenbahn-Konzession und damit verbunden auch zur S-Bahn FLACH (Liechtenstein, Österreich und Schweiz) als Verbindung zwischen Feldkirch und Buchs kommen.

BUCHS. Im Oktober könnte es zu einem wegweisenden Entscheid in Sachen Eisenbahn-Konzession und damit verbunden auch zur S-Bahn FLACH (Liechtenstein, Österreich und Schweiz) als Verbindung zwischen Feldkirch und Buchs kommen. Sicher ist, dass sich Liechtensteins Verkehrsministerin Marlies Ammann-Marxer und ihr österreichischer Amtskollege Jörg Leichtfried am 17. Oktober in Vaduz treffen. Dabei stehe die Konzessionsfrage im Mittelpunkt, berichtet das «Liechtensteiner Vaterland».

Unterschiedliche Ansichten

Das Treffen sei noch vor den Sommerferien geplant gewesen, die Pressestelle des österreichischen Verkehrsministers habe aber bestätigt, dass das Bundesministerium bisher noch keinen Termin gefunden habe. Einfach dürfte das Gespräch laut «Vaterland» nicht werden. Denn Wien wolle die S-Bahn FLACH mit der Eisenbahn-Konzession verbinden, die Ende 2017 auslaufe. Wien fordere damit einen Beitrag an den Erhalt und den Betrieb der Strecke durch Liechtenstein. Das Fürstentum seinerseits halte an der bisherigen Vereinbarung fest, in der das S-Bahn-Projekt nicht mit der Konzessionsfrage verknüpft ist.

Auch eine Preisfrage

Wo man sich in den Verhandlungen treffen wird, ist laut «Vaterland» auch eine Preisfrage, – es geht darum, wie viel Liechtenstein an die S-Bahn bezahlen würde. Verkehrsministerin Ammann-Marxer habe immer wieder betont: «S-Bahn ja, aber nicht um jeden Preis.» Die österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben bereits einen Antrag zur Verlängerung der Konzession gestellt. Das bedeute, dass die Konzession so, wie sie heute ist, auch ohne Einigung der beiden Länder weiterlaufen würde. Allerdings gebe es dann keinen Ausbau, und die S-Bahn wäre – vorerst – gestorben. (wo)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.