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Kommentar

Neuanfang ohne Sesselkleber

Damit im Regionalen Leistungszentrum (RLZ) Ostschweiz nicht weiteres Geschirr zerschlagen wird, ist es höchste Zeit für einen frischen Beginn.
Beat Lanzendorfer
Beat Lanzendorfer

Beat Lanzendorfer


Damit die besten Kunstturnerinnen gefördert und ausgebildet werden können, braucht es zwingend eine Zusammenarbeit mit den Vereinen. Diese sind es, die den Nachwuchs zuerst ausbilden und die Besten dem RLZ empfehlen. Weil es in den vergangenen zwei Jahren zum Bruch mit dem TZ Fürstenland Frauen sowie der Thurgauer Turnfabrik gekommen ist, fehlt es dem RLZ Ostschweiz an talentiertem Nachwuchs. Besonders ausgeprägt ist der Mangel ab Jahrgang 2009.

Mit der kleineren Anzahl Turnerinnen nehmen auch die Beiträge des Schweizerischen und des St. Galler Turnverbandes ab. Statt die Besten in Wil zu fördern, kochen das RLZ Ostschweiz und die Vereine ihr eigenes Süppchen. Der Streit wird auf dem Rücken des Nachwuchses ausgetragen, denn dieser sieht sich seiner Möglichkeit beraubt, via RLZ Ostschweiz den Sprung in ein nationales Kader zu schaffen. Besserung tritt nur ein, wenn der gesamte Vorstand im RLZ Ostschweiz ersetzt wird. Dies ist auch eine der Forderungen der Verantwortlichen der Satellit-Vereine, die nur dadurch die Möglichkeit sehen, den jahrelangen Zwist zu beenden.

Aussagen wie «Solange Willi Aurich respektive der Vorstand nicht ausgewechselt wird, gibt es keine Möglichkeit zur Zusammenarbeit», sind häufig zu hören. Es wäre im Sinne des Sports, denn bei den aktuell gelebten Strukturen dürfte es schwierig werden, Ostschweizer Kunstturnerinnen an den Spitzensport heranzuführen. Erfolge, welche die Ostschweiz in der Vergangenheit durch Giulia Steingruber erringen konnte, sind bei den verhärteten Fronten kaum zu wiederholen.

Die Vorstandsmitglieder, von denen die meisten seit den Anfängen des RLZ vor zehn Jahren dabei sind, haben sich in der Vergangenheit ohne Zweifel Verdienste erworben. Leider haben sie den richtigen Zeitpunkt ihres Abganges verpasst. Um nicht weiteres Geschirr zu zerschlagen, ist es höchste Zeit für einen Neuanfang – ohne die bisherigen Sesselkleber.

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