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NEONAZI-KONZERT: "Kaktus" für Bruno Zanga

Der wöchentliche Kaktus der "Schweizer Illustrierten" - eine Auszeichnung für besonders fragwürdige Entscheidungen - geht diese Woche in den Kanton St.Gallen. Zugeschickt wird die stachelige Pflanze dem St.Galler Polizeikommandanten Bruno Zanga im Zusammenhang mit seiner "faulen Ausrede" rund um das Neonazi-Konzert im Toggenburg.
Bruno Zanga, Kommandant der Kantonspolizei St.Gallen, erhält einen "Kaktus" der "Schweizer Illustrierten". (Bild: Samuel Schalch/Archiv)

Bruno Zanga, Kommandant der Kantonspolizei St.Gallen, erhält einen "Kaktus" der "Schweizer Illustrierten". (Bild: Samuel Schalch/Archiv)

Rund 6000 Rechtsextreme haben sich am vergangenen Samstag in Unterwasser zu einem Neonazi-Konzert versammelt. Die Polizei soll von diesem zwielichtigen Treffen erst erfahren haben, als sie schon im Gange war und wie es die "Schweizer Illustrierte" in ihrer neuste Ausgabe formuliert: "keinen Anlass gesehen haben, um einzuschreiten." Dies, obwohl Rassismus und Anstiftung zu Gewalt strafbar seien.

Wie es im Magazin heisst, habe sich die Polizei eine faule Ausrede für ihr Nicht-Einschreiten einfallen lassen: "Die unverhohlene Verherrlichung von Massenmord in den Liedtexten habe man akustisch nicht verstanden." Für die "Schweizer Illustrierte" ein klares "Pfui!". "Unser Kaktus ist da unmissverständlich." (red.)

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