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NEO-NATIONALRAT PAGAGNINI: «Ich habe die Eindrücke aufgesogen wie ein Schwamm»

Am Montag ist Nicolo Paganini als CVP-Nationalrat vereidigt worden. Der Olma-Direktor hat in seiner ersten Woche im Bundeshaus zahlreiche Eindrücke gesammelt und beim Sekretär des Nationalrats für Irritation gesorgt.
Tobias Hänni
Nicolo Paganini bei seiner Vereidigung im Nationalrat. (Bild: Keystone)

Nicolo Paganini bei seiner Vereidigung im Nationalrat. (Bild: Keystone)

Dies ist ein Artikel der «Ostschweiz am Sonntag». Die ganze Ausgabe lesen Sie hier: <strong style="margin: 0px; padding: 0px; font-size: 18px; vertical-align: baseline; border: none; outline: 0px; background: transparent; color: rgb(0, 120, 190);"><em style="margin: 0px; padding: 0px; font-size: 18px; vertical-align: baseline; border: none; outline: 0px; background: transparent;">www.tagblatt.ch/epaper</em></strong>

Nicolo Paganini, die Frühlingssession ist am Freitag schon am frühen Morgen zu Ende gegangen. Hatten Sie danach noch etwas Zeit für Sightseeing in Bern?
Nein, dafür blieb keine Zeit mehr. Ich bin direkt nach St. Gallen zurückgekehrt, wo ein eng getaktetes Programm auf mich wartete: je eine Sitzung mit dem Ausschuss für den Olma-Deckel und dem Olma-Verwaltungsrat, danach die Eröffnung der Immo-Messe.

Wie haben Sie die erste ­Woche im Nationalrat erlebt?
Ich habe wahnsinnig viele ­Eindrücke gesammelt. Neue Themen, Abläufe und Gesichter – ich habe alles aufgesogen wie ein Schwamm. Das war mental ­ermüdend, aber auch sehr spannend. Die Woche hat mir gut ­gefallen, vor allem, weil mich die CVP-Fraktion gut aufgenommen hat.

Als Olma-Direktor haben Sie schon mit zahlreichen Bundespolitikern Bekanntschaft gemacht. Hat das Ihren Start in Bundesbern erleichtert?
Ja, das hat mir beim Ankommen geholfen. Ich kenne dank meiner Funktion als Olma-Direktor aus jeder Fraktion mindestens jemanden, das schafft Anknüpfungspunkte. Trotzdem: Den Respekt muss ich mir wie jeder andere Nationalrat erst noch ­erarbeiten.

Einen ersten Akzent haben Sie ja bereits gesetzt, als Sie am ersten Tag im Rat ein Postulat eingereicht haben – ein etwas verpönter Schritt für Neuankömmlinge. Wie waren die Reaktionen darauf?
Der Sekretär des Nationalrats war ein bisschen irritiert, als ich ihm das Postulat überreicht habe. Er dachte wohl, dass ich nach der Vereidigung nur Hallo sagen wollte. Negative Rückmeldungen gab es im Nationalrat aber keine. Dafür einige positive aus St. Gallen – man hat sich gefreut, dass ich von Anfang an in Bern etwas bewegen möchte.

Wie empfinden Sie als ehemaliger Thurgauer Kantonsrat die Gesprächskultur im Nationalrat?
Sie ist anders. Die Debatten sind angriffiger und teilweise noch stärker für die Galerie gedacht. Das hat sich beispielsweise bei der Debatte über die Postauto AG gezeigt.

Gab es etwas, das Sie am Ratsbetrieb gestört hat?
Nein, bis jetzt nicht. Doch das kommt vermutlich noch. Etwa wenn eine politische Lösung versenkt wird, an deren Entstehung ich beteiligt war. Doch jetzt freue ich mich erst mal auf die Sommersession, bei der ich von Anfang an dabei sein werde. Ich bin jetzt in der letzten Sessionswoche eingestiegen – das ist ein wenig so, wie wenn man erst am Donnerstag ins Klassenlager geht.

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