NDB äussert sich zu Unterwasser

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Neonazis Der Nachrichtendienst des Bundes (NDB) nimmt in seinem gestern veröffentlichten Lagebericht Bezug auf das Neonazi-Konzert in Unterwasser im Oktober 2016 – ohne den Ort explizit zu nennen. Da «die Schweizer Gesellschaft rechtsextremes Gedankengut ablehnt», sei es für Rechtsextreme entsprechend schwierig, «einen Veranstaltungsort zum Beispiel für ein Konzert zu finden», heisst es in dem Bericht. Die Lokalitäten würden unter Angabe eines unverfänglichen Grundes gemietet und bis kurz vor der Veranstaltung auch in der Szene selbst ­geheim gehalten werden. NDB-Chef Markus Seiler sagte an der gestrigen Medienkonferenz: «Es ist in der Schweiz nicht verboten, ein Neonazi zu sein. Wir betreiben keine Gesinnungsschnüffelei. Das gilt eben auch dort, wo es unappetitlich wird.» (red)