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Das Schlusswort von Nationaltrainer Vladimir Petkovic: «Shaqiri ist wichtig»

Fliegt Vladimir Petkovic nach dem Sieg gegen Gibraltar nun vor den nächsten EM-Qualifikationsspielen zu Xherdan Shaqiri? Seine Antwort lässt Interpretationsspielraum zu.
Christian Brägger
4:0 gewonnen, doch es bleiben Fragen offen für Nationaltrainer Vladimir Petkovic. (Bild: Anthony Anex/KEY)

4:0 gewonnen, doch es bleiben Fragen offen für Nationaltrainer Vladimir Petkovic. (Bild: Anthony Anex/KEY)

Es konnte Vladimir Petkovic über eine halbe Stunde lang nicht wirklich gefallen, was ihm seine Spieler im Tourbillon vor Augen führten. Wie er in seinem feinen Zwirn in der Coachingzone so dastand, machte der Schweizer Nationaltrainer zwar äusserlich einen gelassenen Eindruck. Die Hände blieben in den wärmenden Hosensäcken, und manchmal bewegte er sich minutenlang nicht.

Innerlich, da musste es aber anders aussehen, weil das Spiel eben nicht durch ein frühes Tor jene Richtung angenommen hatte, die sich der Tessiner vorstellte. Erst mit dem 1:0 in der 37. Minute durch Denis Zakaria setzte sich Petkovic kurzzeitig hin und dürfte erleichtert gewesen sein. Einen Stolperer seines Teams im vierten EM-Qualifikationsspiel gegen diesen Zwerg im Weltfussball hätte ihm niemand verziehen. Zumindest diese Gefahr war von jenem Zeitpunkt an gebannt.

Die beste Nachricht des Abends kommt aus Tiflis

Die beste Nachricht des Abends gab es nicht in Sitten, sie kam aus Georgien, weil die Dänen dort remisierten und damit ein direkter Konkurrent um die EM-Teilnahme zurückgebunden wurde. Petkovic sagte:

«Ich habe immer gesagt, dass wir mit vier Punkten aus den Spielen gegen Irland und Gibraltar leben können. Und ich habe stets betont, dass andere Teams Probleme haben werden in Georgien.»

Selbstvertrauen wollte seine Mannschaft tanken, und letztlich holte sie die drei Punkte souverän. Das 4:0 war gut fürs Torverhältnis, aber nicht der spielerische Befreiungsschlag, den die Schweiz in ihrer Lage hätte brauchen können. Petkovic bleibt also weiter unter Beobachtung, vor allem wegen seiner Kommunikation nach innen und aussen. Weil die Ansprüche an die Schweiz und ihren Nationaltrainer höher geworden sind, die Aufgaben im wegweisenden Oktober mit Dänemark und Irland für den direkten Weg an die Endrunde aber schwierig bleiben.

Holt Petkovic seinen Spieler Shaqiri zurück?

Also tauchte im Nachgang der Partie auch die Frage auf, ob Petkovic alles unternehmen werde, um den in diesem Monat unpässlichen Xherdan Shaqiri ins Team zurückzuholen. Der Trainer wich aus:

«Wir wollen noch besser werden für die Partien im Oktober. Jetzt ist es notwendig abzuschalten, um dann mit voller Energie anzugreifen. Shaqiri ist sehr wichtig, das habe ich schon vorher betont.»

Mehr sagte Petkovic nicht, was tief blicken liess und bedeutet, dass die Causa weiterhin in der Schwebe ist. Es könnte also in naher Zukunft eine Frage des Stolzes sein, wer auf wen zugehen wird. Wenn überhaupt. Letztlich wird es von beiden Seiten Zugeständnisse brauchen. Laut Petkovic stimmt jedenfalls die Entwicklung des Teams, «es konnte zuletzt gegen grosse Widersacher bestehen.» Einzig in der Chancenverwertung sah er Probleme. Sie sind aktuell aber nicht die einzigen.

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