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«Die Schweiz hat umsichtig reagiert – jetzt müssen wir nachjustieren, wo nötig»: Benedikt Würth und Roland Rino Büchel im TVO-Talk zu den steigenden Coronazahlen

Der St.Galler Ständerat Benedikt Würth und Nationalrat Roland Rino Büchel können mit der vom Bundesrat beschlossenen Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr leben, wie sie am Mittwochabend in der TVO-Talksendung «Zur Sache» sagen. Die beiden zeigen sich jedoch auch kritisch.

Christoph Zweili
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137 Neuansteckungen mit dem Covid-Virus, davon 18 in der Ostschweiz: Angesichts dieser Zahlen können die St.Galler Bundespolitiker Benedikt Würth, Ständerat, und Roland Rino Büchel, Nationalrat, mit der vom Bundesrat beschlossenen, ab nächstem Montag geltenden Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr leben, wie sie im TVO-Talk «Zur Sache» bekanntgeben.

Büchel ist aber kritisch: «Zuerst standen zu wenig Masken zur Verfügung, dann wurde ihre Wirkung relativiert. Und jetzt plötzlich werden die Masken zum heilsbringenden Mittel.» Würth findet es fragwürdig, in Länder zu reisen, «wo die Situation nicht unter Kontrolle ist», während Büchel befürchtet, dass die Kantone die Reisenden aus Gefahrenländern bei der Einreise in die Schweiz nicht im Griff haben.

Und mit Blick auf die Clubs und das Partyvolk sagt der St.Galler Nationalrat, dass die Situation ab 100 Personen auf der Strasse «nicht mehr zu kontrollieren» sei. Würth bleibt gelassen: «Die Schweiz hat umsichtig reagiert. Jetzt müssen wir nachjustieren, wenn es die Situation erfordert.»

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