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NACHGEFRAGT: Rorschacherin gewinnt Schweizer Filmpreis: "Es hat mich aus den Socken gehauen"

Die Rorschacherin Michaela Müller hat mit ihrem Animationsfilm «Airport» den Schweizer Filmpreis gewonnen. Die Preisträgerin über die Verleihung und ihr nächstes Projekt.
Michaela Müller. (Bild: WALTER BIERI (KEYSTONE))

Michaela Müller. (Bild: WALTER BIERI (KEYSTONE))

Michaela Müller, was bedeutet Ihnen der Preis?
Ich freue mich sehr, zumal ich den Preis schon einmal erhalten habe, für meinen ersten Film. Und ganz konkret heisst es: Sichtbarkeit für eine Nischenkategorie wie den kurzen Animationsfilm.

Wie war die Preisverleihung?
Ich versuchte mich zusammenzunehmen, aber natürlich hat es mich trotzdem aus den Socken gehauen. Ich hatte nur 30 Sekunden Zeit, um mich auf der Bühne zu bedanken, und einen Anflug von totaler Nervosität. Zusammen mit dem Produzenten Ruedi Schick habe ich den Preis entgegengenommen und mich im Namen aller am Film Mitwirkenden dafür bedankt.

Wann drehen Sie Ihren ersten Langspielfilm?
Das würde wohl 20 Jahre dauern in meiner Animationstechnik. Lange Animationsfilme sind eine andere Kategorie, sie kosten sehr viel, sind ein grosses Risiko – da ist kommerzieller Erfolg nötig, so ein Film müsste auch viel narrativer sein und einen langen Spannungsbogen aufweisen. Mir liegt es eher, Atmosphären zu schaffen, dafür ist der Kurzfilm ideal.

Wie hoch ist der Preis dotiert?
Wir bekommen 10'000 Franken für Produktion und Regie. Das Tolle am Schweizer Filmpreis ist aber, dass alle drei Nominierten das gleiche Preisgeld bekommen. Wenn man nominiert ist, hat man also schon gewonnen.

Was ist Thema Ihres nächsten Films?
Ich interessiere mich für Virtual Reality und überlege, wie ich analoge Animation mit dieser neuen Technologie erweitern kann. Dazu habe ich in New York gerade einen VR-Spieltempel besucht, wo man diese VR-Brillen tragen und aufregende Spiele entdecken kann. (mem)

Hinweis
«Airport» läuft in St. Gallen (20./21.4.), Heerbrugg (30.4.) und Wattwil (30.4.): kurzfilmnacht.ch

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