NACHGEFRAGT

«Schlittelpiste wird täglich präpariert» Rund 20 000 Personen benutzten seit Ende 2011 die längste Schlittelbahn der Ostschweiz – morgen Samstag ist sie wieder offen. Andreas Wyss, seit 2007 Geschäftsführer der Luftseilbahn Jakobsbad Kronberg AG, über den Geschäftsgang.

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Andreas Wyss Geschäftsführer der Luftseilbahn Jakobsbad Kronberg AG (Bild: Quelle)

Andreas Wyss Geschäftsführer der Luftseilbahn Jakobsbad Kronberg AG (Bild: Quelle)

«Schlittelpiste wird täglich präpariert»

Rund 20 000 Personen benutzten seit Ende 2011 die längste Schlittelbahn der Ostschweiz – morgen Samstag ist sie wieder offen. Andreas Wyss, seit 2007 Geschäftsführer der Luftseilbahn Jakobsbad Kronberg AG, über den Geschäftsgang.

Herr Wyss, ist die Schlittelbahn bereit für die Eröffnung?

Ja. Wir sind bereit und präparieren jetzt täglich unsere Schlittelpiste, damit wir eine gute Unterlage bekommen.

Wie viele Gäste beförderte Ihre Luftseilbahn in diesem Jahr 2012 bereits?

Bis Ende November waren es 154 000 Personen – das ist, vor allem wegen des Schlittelbetriebs im letzten Februar, eine Steigerung von vier Prozent.

Und die Umsatzzahlen…

Im letzten Jahr verzeichneten wir einen Umsatz von vier Millionen Franken. Wir hoffen, ihn in diesem Jahr leicht zu übertreffen. Gegenüber 2011 konnten wir im Februar 2012 den Umsatz fast verdoppeln.

Sie können mit der Bergbahn wegen der Schlitten nur 37 statt 44 Personen befördern. Macht das keine Probleme bei 20 000 Gästen und Schlitten in der letzten Saison?

Stimmt, wir können lediglich 35 bis 37 Personen transportieren. An Sonntagen mussten daher in der Saison 2011/12 Wartezeiten in Kauf genommen werden. Diese haben wir unseren Gästen mit einem warmen Punsch verkürzt.

Was gibt es Neues auf der Schlittelbahn seit der letzten Saison und was sind Ihre nächsten Pläne?

Im letzten Sommer haben wir auf der Krete ein Trassee erstellt, das Terrain planiert und beim Steilhang vor der Jakobskapelle eine S-Kurve eingebaut. Das entschärfte die Schussfahrt und wird vor allem Familien mit Kleinkindern freuen. Im weiteren ersetzten wir die Bahnsteuerung. In Planung sind im Frühling 2013 die Erneuerung des Spielplatzes sowie die Realisierung eines Seilparks für Kinder bei der Talstation.

Der Skilift wurde im Sommer 2011 abgerissen. Ist das Skifahren definitiv keine Option mehr?

Wir werden keine Skilifte mehr bauen. Winterwandern, Schneeschuhlaufen und Schlitteln – das bleibt unser Winterangebot.

Ist die Zukunft des Schlittelweges durch den Klimawandel bedroht?

Wir realisieren rund 80 Prozent vom Umsatz in den Sommermonaten. (uok)