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Autolenker fährt nach Unfall bei Steinach mit drei Rädern weiter: «Das ist kein Einzelfall»

Ein 37-jähriger Mann ist in der Nacht auf Dienstag mit seinem Auto auf der Autobahn A1 in fahrunfähigem Zustand verunfallt. Das Fahrzeug verlor dabei einen Reifen. Laut der Kantonspolizei St. Gallen sei dies nichts Ungewöhnliches.
Leoni Noger
Nicht mit vier, sondern nur mit drei Reifen lenkte der 37-Jährige sein Fahrzeug von Steinach nach St.Gallen. (Bild: Kapo SG)

Nicht mit vier, sondern nur mit drei Reifen lenkte der 37-Jährige sein Fahrzeug von Steinach nach St.Gallen. (Bild: Kapo SG)

Ein 37-jähriger Mann ist in der Nacht auf Dienstag um kurz vor 2 Uhr in fahrunfähigem Zustand mit seinem Auto verunfallt. Er war auf der Autobahn von Arbon in Richtung St. Gallen unterwegs, als sein Auto mit dem linken Vorderreifen gegen eine Absperrbacke auf der Fahrbahnmitte prallte. Dadurch löste sich der komplette Reifen von der Felge und rollte zur Fahrbahnmitte. Ohne anzuhalten setzte der Lenker seine Fahrt mit dem nicht mehr betriebssicheren Auto fort.

Ein Anrufer berichtete der Kantonspolizei St. Gallen von dem losgelösten Reifen, den er auf der Fahrbahn entdeckt hatte. Dass ein Reifen sich derart von der Felge lösen kann, ist
laut Mediensprecher Hanspeter Krüsi kein Einzelfall.

«Es geschieht hin und wieder, dass Reifen an einer Kante aufgeschnitten werden und sich so vom Rad lösen.»

Im Vergleich zu Rädern, die mitsamt Felgen von Autos abfallen, erscheint das Bild dieses Falls jedoch ungewöhnlich.

Durch den Aufprall löste sich der Reifen von der Felge. (Bild: Kapo SG)

Durch den Aufprall löste sich der Reifen von der Felge. (Bild: Kapo SG)

Nächtliche Fahrt kostet Mann den Führerausweis

Auf dem Nachhauseweg wurde das Auto mit den drei Rädern in der Stadt St. Gallen gesichtet. Eine Patrouille der Stadtpolizei St. Gallen konnte so den 37-jährigen Unfallfahrer anhalten und ihn als fahrunfähig einstufen. Die Staatsanwaltschaft des Kanton St. Gallen ordnete eine Blut- und Urinprobe an. Welche Mittel der Mann zu sich genommen hatte, werde sich dann zeigen, so Krüsi.

Ob dem Fahrer bewusst war, dass er nur noch mit drei Rädern fuhr, ist gemäss Kantonspolizei nicht bekannt. «Der Umgang mit solchen Leuten ist aufgrund ihres Zustandes nicht immer ganz einfach», sagt Krüsi. Ausserdem wurde dem 37-Jährigen der Führerausweis abgenommen. Der Sachschaden des Unfalls beläuft sich auf rund 2500 Franken.

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