Nach Regen-Wochenende in der Ostschweiz: Lage hat sich beruhigt +++ Fussgänger- und Velowege entlang des Rheins ab Mittag wieder offen

Von Freitag bis Sonntag sind in einigen Regionen der Ostschweiz über 100 Liter Niederschlag pro Quadratmeter erwartet worden. Wir halten Sie in unserem Ticker auf dem Laufenden.

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Der Alpenrhein bei Au.
40 Bilder
Die Thur in Weinfelden.
In Bischofszell ist die Thur über die Ufer getreten.
In Bischofszell ist die Thur über die Ufer getreten.
In Bischofszell ist die Thur über die Ufer getreten.
Die Thur in der Mühlau, Bazenheid.
Temporärer Teich beim Weiler Bubental zwischen Flawil und Oberrindal.
Der Littenbach in Berneck hat die Alarmstufe erreicht
Der Littenbach in Berneck hat die Alarmstufe erreicht
Der Littenbach in Berneck hat die Alarmstufe erreicht
Der Littenbach in Berneck hat die Alarmstufe erreicht
Der Littenbach in Berneck hat die Alarmstufe erreicht
Der Littenbach in Berneck hat die Alarmstufe erreicht
Der Littenbach in Berneck hat die Alarmstufe erreicht
Die Mülenenschlucht in St.Gallen.
Die Mülenenschlucht in St.Gallen.
Die Mülenenschlucht in St.Gallen.
Der Rhein in Diepoldsau.
Fuss- und Radwege am Rhein im Kanton St.Gallen sind aus Sicherheitsgründen gesperrt.
Der Rhein in Diepoldsau.
Der Rhein in Diepoldsau.
Der Rhein in Diepoldsau.
Der Rhein in Diepoldsau.
Viel fehlt nicht mehr, dann schwappt er über den Damm: Der Rhein, fotografiert von der Widnauer Rheinbrücke.
Viel fehlt nicht mehr, dann schwappt er über den Damm: Der Rhein, fotografiert von der Widnauer Rheinbrücke.
Viel fehlt nicht mehr, dann schwappt er über den Damm: Der Rhein, fotografiert von der Widnauer Rheinbrücke.
Der Binnenkanal in Widnau.
Die Feuerwehren waren in mindestens 50 Gemeinden im Einsatz.
Der Abfluss der Goldach ist stark gestiegen.
Fussweg nahe SAK-Brücke in Goldach ist nicht mehr passierbar.
Die Thur in Bischofszell.
Die Thur in Bischofszell.
Die tosende Thur bei Starkenbach im oberen Toggenburg.
Bäche führen Hochwasser. Seit dem Morgen fällt hier ergiebiger Dauerregen.
Die Thur, aufgenommen in Wattwil.
Die Thur, aufgenommen in Wattwil.
Auf der Wasserfluh sammelt sich der Regen zu einem provisorischen See.
In Schweizersholz ist die Feuerwehr wegen einem überlaufenen Schacht einer Hauskanalisation im Einsatz.

Der Alpenrhein bei Au.

Bilder: Rudolf Hirtl
Montag, 31. August – 07:47 Uhr
Der Rhein, wie hier in Diepoldsau, führte am Wochenende viel Wasser – inzwischen hat sich die Situation entspannt.

Der Rhein, wie hier in Diepoldsau, führte am Wochenende viel Wasser – inzwischen hat sich die Situation entspannt.

Bild: Ralph Ribi

Seit Sonntag Abend normalisiert sich die Lage

(pw) Seit Sonntagabend ist in der Ostschweiz wieder Ruhe eingekehrt. Weder die Kantonspolizeien St.Gallen, Thurgau noch Ausserrhoden haben in der vergangenen Nacht Meldungen erhalten. So sagt Hanspeter Krüsi, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen, exemplarisch:

«Seit Sonntagabend 18 Uhr hat sich die Lage absolut normalisiert.»

Entlang des Rheins hat sich die Lage ebenso entspannt. Man sei daran, die Absperrungen beim Vorderland zu entfernen, heisst es beim für Hochwasserschutz zuständigen Rheinunternehmen auf Nachfrage. Ab Mittag seien alle Fussgänger- und Velowege entlang des Rheins wieder frei zugänglich. Mittlerweile sind im Vorderland nur noch einige grosse Pfützen sichtbar.

Sonntag, 30. August – 20:45 Uhr

Hochwasser im Rheintal

Der Alpenrhein floss am Sonntag von Diepoldsau bis St.Margrethen über den Damm ins Rheinvorland. Im Video der Alpenrhein bei Au:

Sonntag, 30. August – 20:19 Uhr

Reissende Thur in Weinfelden

Sonntag, 30. August – 17:41 Uhr

Passagiere sollen drinnen bleiben

(lim) Auch auf der Autofähre von Friedrichshafen nach Romanshorn spürt man das Unwetter. Der See ist unruhig, Sturmwarnungen blinken. Die Passagiere werden gebeten, sich im Innern des Schiffs aufzuhalten.

Bild: Linda Müntener

Bild: Linda Müntener
Sonntag, 30. August – 16:29 Uhr

Unwetterwarnungen aufgehoben

(pd/bro) Die intensiven Niederschläge, welche Teile der Schweiz dieses Wochenende im Griff hatten, haben am Sonntag nachgelassen. Meteo Schweiz teilt in in einem Blogbeitrag mit:

Die Unwetterwarnungen, auch jene der Stufe 5, wurden am Sonntagnachmittag aufgehoben.

In den vergangenen zwei Tagen fielen laut Wetterdienst vor allem auf der Alpensüdseite und teils in den Alpen sehr grosse Regenmengen.

Sonntag, 30. August – 16:08 Uhr

Eindrücke von der Talstation der Mühleggbahn und aus der Mülenenschlucht

Bild: Sandro Büchler

Bild: Sandro Büchler
Sonntag, 30. August – 15:44 Uhr

Hochwasser in Widnau

Viel fehlt nicht mehr, dann schwappt er über den Damm: Der Rhein, fotografiert von der Widnauer Rheinbrücke.

Viel fehlt nicht mehr, dann schwappt er über den Damm: Der Rhein, fotografiert von der Widnauer Rheinbrücke.

Bild: Roger Berhalter
Sonntag, 30. August – 15:30 Uhr

Überschwemmter Reitplatz in Wil

Der Chrebsbach hat den Reitplatz in Wil überschwemmt.

Der Chrebsbach hat den Reitplatz in Wil überschwemmt.

Bild: Leserreporter
Sonntag, 30. August – 15:09 Uhr

St.Galler Feuerwehren im Einsatz

(bro) Am Sonntag haben ab nach 10 Uhr die Aufgebote der Feuerwehren für Wasserwehreinsätze im ganzen Kanton St.Gallen massiv zugenommen, schreibt die Kantonspolizei St.Gallen in einer Medienmitteilung vom Sonntagnachmittag.

«In rund 50 Gemeinden wurden die zuständigen Feuerwehren aufgeboten. Meldungen über Personenschäden sind bis jetzt glücklicherweise keine bekannt.»
Der Rhein in Au.

Der Rhein in Au.

Bild: Kapo SG

Der Samstag wie auch der Sonntagvormittag verliefen laut Polizei trotz der gebietsweise starken Niederschläge harmlos. Bis zu diesem Zeitpunkt gingen nur rund ein halbes Dutzend Meldungen über Wassereinbrüche in Liegenschaften ein. Ab Sonntagvormittag nahmen die Meldungen über Wassereinbrüche in Liegenschaften massiv zu. Vereinzelt wurde kleinere Hangrutsche gemeldet. Diese konnten alle durch Gemeindebauarbeiter geräumt werden.

Der Binnenkanal in Widnau.

Der Binnenkanal in Widnau.

Bild: Kapo SG

Die Kantonale Notrufzentrale bot für rund 50 Gemeinden die zuständigen Feuerwehren auf (Stand 15 Uhr) Einzelne Feuerwehren boten ihr ganze Mannschaft ins Depot auf, teilt die Polizei weiter mit. Von dort aus wurden die Einsätze koordiniert. Wie viele Dutzend Einsätze geleistet wurden und wie viele Objekte betroffen waren, könnten nur die einzelnen Feuerwehr oder die Gemeinde überblicken.

Die Feuerwehren waren in mindestens 50 Gemeinden im Einsatz.

Die Feuerwehren waren in mindestens 50 Gemeinden im Einsatz.

Bild: Kapo SG

Mehrere Feuerwehren an Flüssen wurden aufgrund von Pegelstandsalarmen vorsorglicherweise aufgeboten, heisst es weiter.

Sonntag, 30. August – 15:02 Uhr

Bahnverkehr zwischen Rorschach und Heiden nicht mehr unterbrochen

(nat) Kurz nach 13.30 Uhr meldeten die SBB, dass der Bahnverkehr zwischen Rorschach und Heiden wegen Unwetterschäden unterbrochen sei. Mittlerweile konnte die Störung behoben werden, die Bahnstrecke ist wieder in Betrieb.

Sonntag, 30. August – 14:30 Uhr

Viel Wasser in der Goldach – Fussweg nahe SAK-Brücke nicht mehr passierbar

Bild: Rudolf Hirtl

(rtl) Der aktuelle Starkregen in der Ostschweiz lässt den Abfluss der Goldach derzeit von Minute zu Minute steigen. Wurden kurz nach 12 Uhr noch 32 Kubikmeter pro Sekunde gemessen, so waren es um 14.10 Uhr bereits 73 m3/s. Noch Mitte der Woche führte die Goldach nicht einmal 1 m3/s zum Bodensee. Der Flusspegel ist seit Mitternacht um 84 Zentimeter angestiegen.

Von einer Hochwassersituation ist der Fluss allerdings noch einiges entfernt. Wie ein Beinahe-Hochwasser im Juni 2014 zeigte, wird die Lage bei gegen 80 m3/s prekär, und zwar unter der Brücke des SAK-Werks. Dort verkeilen sich am ehesten Baumstämme. Diese führt der Fluss auch jetzt gelegentlich schon mit, es hat aber noch rund einen Meter Luft zwischen Wasser und Brücke (Stand 13 Uhr). Im September 2002, als die Goldach Häuser mit sich riss, Industrieanlagen überflutete und Brücken beschädigte, wurden Abflussspitzen von 155 m3/s gemessen.

Einige Schaulustige machen sich bereits ein Bild an der Goldach, etwa beim spektakulären Wasserfall am Dammweg. Es empfiehlt sich aber, dabei vorsichtig zu sein, die Strömung ist extrem stark, zudem steht der Fussweg dem Fluss entlang teils unter Wasser und ist nahe der SAK-Brücke nicht mehr passierbar.

Bild: Rudolf Hirtl
Sonntag, 30. August – 14:15 Uhr
Auf der Wasserfluh sammelt sich der Regen zu einem provisorischen See.

Auf der Wasserfluh sammelt sich der Regen zu einem provisorischen See.

Bild: Reto Voneschen
Sonntag, 30. August – 13:30 Uhr

Alarmstufe für Littenbach in Berneck – Feuerwehr ist vor Ort

7 Bilder

Bild: Ralph Ribi

(nat) Der Littenbach in Berneck hat die Alarmstufe erreicht, wie die Auswertungen von Messstationen zeigen. Gemäss einem Twitter-User wurden die Anwohner per SMS benachrichtigt. Die Alarmierung erfolgt bei einer Messwert in Höhe von 190 Zentimetern – der aktuelle Stand liegt bei rund 226 Zentimetern.

Sonntag, 30. August – 13:10 Uhr

Feuerwehr Bischofszell muss in Schweizersholz ausrücken

In Schweizersholz ist die Feuerwehr wegen einem überlaufenen Schacht einer Hauskanalisation im Einsatz.

In Schweizersholz ist die Feuerwehr wegen einem überlaufenen Schacht einer Hauskanalisation im Einsatz.

Bild: Andrea Häusler
Sonntag, 30. August – 12:45 Uhr

Fuss- und Radwege am Rhein im Kanton St.Gallen bleiben aus Sicherheitsgründen weiterhin gesperrt

Die Bevölkerung wird weiterhin gebeten, sich aus Sicherheitsgründen nicht in der Nähe des Rheins aufzuhalten.
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Die Bevölkerung wird weiterhin gebeten, sich aus Sicherheitsgründen nicht in der Nähe des Rheins aufzuhalten.

Bild: Ralph Ribi

(pd/nat) Am Alpenrhein ist die Situation am Sonntagmittag unverändert. Aus Sicherheitsgründen bleiben die Fuss- und Radwege entlang des Rheins ab Diepoldsauer Rheinbrücke bis zum Bodensee deshalb gesperrt. Das teilt die internationale Rheinregulierung in einem Communiqué mit.

Die ursprünglich auf die Mittagszeit erwartete Abflussspitze verschiebe sich auf die Abendstunden. «Wir erwarten die Spitze zwischen 18 und 20 Uhr», sagt Daniel Dietsche, der Schweizer Rheinbauleiter der internationalen Rheinregulierung, gegenüber «FM1Today».

Dies führe dazu, dass die Pegel am Alpenrhein über den Sonntag zwar weiterhin ansteigen, sie bleiben aber unter den ursprünglich erwarteten Abflussmengen. Es sei damit zu rechnen, dass die Vorländer im Laufe des Nachmittags überflutet werden, heisst es in der Medienmitteilung weiter.

Sonntag, 30. August – 11:45 Uhr

Thur führt aufgrund des starken Regens viel Wasser

Die Thur, aufgenommen in Wattwil.
4 Bilder
Die Thur, aufgenommen in Wattwil.
Die tosende Thur bei Starkenbach im oberen Toggenburg.
Bäche führen Hochwasser. Seit dem Morgen fällt hier ergiebiger Dauerregen.

Die Thur, aufgenommen in Wattwil.

Bild: Urs Hemm
Sonntag, 30. August – 09:45 Uhr

Trotz starkem Regen: Ruhige Nacht für Ostschweizer Kantonspolizeien – Bund ruft Stufe 3 für Rhein aus

(nat/sat) Die starken Regenfälle halten an – Besserung ist erst ab heute Abend in Sicht. Trotz massiver Niederschläge sind bei den Ostschweizer Kantonspolizeien keine Meldungen über Wassereinbrüche oder verschüttete Strassen eingegangen, heisst es auf Anfrage.

Für die Regionen Appenzell, Obertoggenburg, Rheintal, Sarganserland und Werdenberg gilt derzeit weiterhin die zweithöchste Gefahrenstufe 4. Für den Rhein hat der Bund bis am kommenden Montag die Stufe 3 («Erhebliche Hochwassergefahr») ausgerufen.

Für das Tessin und Graubünden gilt eine Unwetterwarnung der höchsten Stufe. Letztmals eine vergleichbare Unwetterwarnung der Stufe 5 ausgegeben hat MeteoSchweiz übrigens vor 14 Jahren, wie die Wetterfrösche des Bundes in ihrem Wetterblog schreiben. Damals allerdings erfolgte die Warnung im Zusammenhang mit ergiebigen Schneefällen auf der Alpensüdseite.

Sonntag, 30. August – 07:26 Uhr

Regenmengen in der Ostschweiz über Nacht weiter angewachsen

(pd/nat) In der Nacht auf Sonntag waren vor allem der Süden und der Osten vom Starkregen betroffen. Das ungemütliche Regenwetter wird auch den heutigen Tag prägen. Erst in der Nacht auf Montag sollten die Niederschläge gemäss MeteoNews überall nachlassen. Im Vergleich zu gestern Samstag liegt die Schneefallgrenze deutlich tiefer, sie sinkt von Westen her auf 2000 bis 2300 Meter.

Die Regensummen sind in der vergangenen Nacht weiter angewachsen, schreibt MeteoNews in einem Communiqué. Auf dem Berninapass wurden rund 180 mm gemessen, im Kanton St.Gallen liegen die Werte bei etwa 100 mm. Hier finden Sie die vollständige Liste mit den Regenmengen der vergangenen 54 Stunden.

Samstag, 29. August – 21:06 Uhr

Fuss- und Radwege am Rhein im Kanton St.Gallen gesperrt

(bro/pd/nat) Wegen der grossen Regenmengen werden im Kanton St.Gallen die Fuss- und Radwege entlang des Rheins ab Diepoldsauer Rheinbrücke bis zum Bodensee aus Sicherheitsgründen bis auf Weiteres gesperrt, teilt die Internationale Rheinregulierung in einem Communiqué mit.

Die Fuss- und Radwege wurden gesperrt.

Die Fuss- und Radwege wurden gesperrt.

Bild: PD

Die Bevölkerung wird gebeten, sich nicht in der Nähe des Rheins aufzuhalten, um einen möglichen Einsatz des Rheinunternehmens, des Landesflussbauhofs und der Feuerwehren nicht zu behindern.

Die internationale Rheinregulierung erwartet morgen Sonntag ein weiteres Ansteigen der Abflussmengen des Alpenrheins und seiner Zuflüsse. Die Abflussspitze wurde für Sonntagmittag angekündigt.

Samstag, 29. August – 17:15 Uhr

Alpabzug im strömenden Regen

Tropfnasse Kühe und Sennen mit Regenschirm während des Alpabzugs auf der Staatsstrasse zwischen Gams und Wildhaus am Samstagnachmittag.

Tropfnasse Kühe und Sennen mit Regenschirm während des Alpabzugs auf der Staatsstrasse zwischen Gams und Wildhaus am Samstagnachmittag.

Bild: Reto Voneschen
Der Alpabzug im strömenden Regen.

Der Alpabzug im strömenden Regen.

Bild: Reto Voneschen
Samstag, 29. August – 17:00 Uhr

Mit Schirm, Geiss und Regenschutz

Samstagnachmittag in Gonten: Ein mit Regenschutz gekleideter Älpler führt seine Geissen durch Gonten.

Samstagnachmittag in Gonten: Ein mit Regenschutz gekleideter Älpler führt seine Geissen durch Gonten.

Bild: Raphael Rohner
Samstag, 29. August – 15:30 Uhr

Unwetterwarnung für Teile der Ostschweiz

(bro) Für die Regionen Appenzell, Obertoggenburg, Rheintal, Sarganserland und Werdenberg gilt die zweithöchste Gefahrenstufe 4, berichtet FM1 Today. Vor allem am Samstagabend und dann nochmals am Sonntagmorgen könnte besonders viel Regen fallen.

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