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Nach Jahrhundertsommer: Ostschweizer Bergbahnen stellen auf Winter um

Für die Ostschweizer Bergbahnen endet ein erfolgreicher Sommer. Während sich einige auf die Wintersaison vorbereiten, machen andere eine Pause bis zum Frühjahr.
Fiona Helg

Es war ein Jahrhundertsommer für den Bergtourismus. Die Ostschweizer Bergbahnen konnten einen Gästezuwachs von 24 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Das ist das zweitgrösste Plus von allen Schweizer Regionen, wie der Branchenverband Seilbahnen Schweiz mitteilt. Nach dem starken Sommer laufen nun die Vorbereitungen auf den Winter.

Gondel der Bergbahnen Flumserberg. (Bild: Benjamin Manser)

Gondel der Bergbahnen Flumserberg. (Bild: Benjamin Manser)

Im Alpstein haben die Luftseilbahnen Kronberg, Hoher Kasten, Frümsen – Staubern sowie die Säntis-Schwebebahn von der Schwägalp das ganze Jahr geöffnet, ausser bei schlechter Witterung. Von Wanderungen um den Gipfel des Säntis wird ab Oktober abgeraten, da in der Vergangenheit um diese Zeit bereits Schnee fiel. «Wenn am Säntis Schnee auf den Wanderwegen liegt, wird das Wandern gefährlich», sagt Bruno Vattioni, Geschäftsführer der Säntis-Schwebebahn. Der Säntis sei ein unberechenbarer Wetterberg mit schweizweiten Wetterrekorden. Die Bergbahn bleibt dennoch über den Winter offen. Dieses Jahr wird auf dem Gipfel die Erlebnisinstallation «Säntis – der Wetterberg» gezeigt.

Am Chäserrugg läuft der Bahnbetrieb noch bis zum 31. Oktober. Sämtliche Bahnen stellen dann den regulären Betrieb ein: Luftseilbahn Iltios – Chäserrugg, Sessel- und Gondelbahn Alt St. Johann – Alp Sellamatt und Standseilbahn Unterwasser – Iltios. Ab dem 24. November sind bei guten Schneeverhältnissen an den Wochenenden alle Bergbahnen am Chäserrugg wieder in Betrieb. Zusätzlich fährt auch die Gondelbahn Espel-Stöfeli-Chäserrugg. Ab dem 15. Dezember ist wieder Tagesbetrieb.

Die Seilbahn zur Alp Sigel hinter Brülisau fährt bei gutem Wetter noch bis zum 31. Oktober. «Die anstehenden Unterhaltsarbeiten werden im Winterhalbjahr ausgeführt», sagt Betriebsleiter Albert Neff. «Wer zur Alp Sigel will, kommt trotzdem hoch, einfach zu Fuss», sagt Neff. Ungefährlich sei das Wandern aber nur, solange es keinen Schnee habe.

Die Gondelbahn auf den Pizol fährt von der Talstation Bad Ragaz bis zum 28. Oktober noch täglich auf den Berg. Danach herrscht Wochenendbetrieb bis zum 18. November. «Im Herbst finden dann die Revisionsarbeiten an den Anlagen statt, welche vor dem Winter abgeschlossen werden müssen. Daher laufen die Anlagen nur noch samstags und sonntags», sagt Klaus Nussbaumer, CEO der Pizolbahnen AG. Die Eröffnung der Wintersaison ist für den 8. Dezember geplant. «Es kann aber sein, dass wir Ende November über eine ausgezeichnete Schneelage verfügen. Dann gehen einzelne Anlagen bereits an den Wochenenden zuvor in Betrieb», sagt Nussbaumer weiter.

Am Flumserberg haben die meisten Bergbahnen letzten Sonntag geschlossen – die Gondelbahnen Maschgenkamm und der Prodalp-Express, die Bahn zwischen Oberterzen und Tannenboden, sowie die Sessellifte Chrüz und Prodkamm. Die Gondel- und Sesselliftbahnen werden den Betrieb dann bei guten Schneeverhältnissen zur Skisaison wieder aufnehmen. Die Luftseilbahn Unterterzen –Flumserberg fährt das ganze Jahr, zwischen dem 22. Oktober und 23. November jedoch nur nach Reservation.

Die Luftseilbahn zur Ebenalp legt vom 5. November bis zum 14. Dezember eine Pause ein – für Wartungs- und Aufräumarbeiten sowie Vorbereitungen auf die Wintersaison, wie Mario Koller, Geschäftsführer der Luftseilbahn Wasserauen-Ebenalp AG, sagt. Bei günstiger Schneelage ist jedoch ein Skibetrieb bereits ab anfangs Dezember möglich.

Die Witterung ist essenziell

Neben den Öffnungszeiten ist die Witterung zu beachten. «Gondel- und Sesselbahnen werden in der Regel bei zu viel Wind sowie bei Gewitter temporär eingestellt», sagt Nussbaumer, CEO der Pizolbahnen AG. Also sollte man vor dem Abmarsch unbedingt zuerst den Wetterbericht prüfen.

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