Nach Coronafall: Der St.Galler FC Besa und der FC Herisau stellen Trainings- und Spielbetrieb für zehn Tage ein

Zwei Ostschweizer Drittliga-Fussballclubs treffen Corona-Vorsichtsmassnahmen. Grund: Ein Funktionär wurde positiv auf Covid19 getestet.

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Auf Trainings und Spiele müssen der FC Besa und der FC Herisau vorerst verzichten.

Auf Trainings und Spiele müssen der FC Besa und der FC Herisau vorerst verzichten.

Symbolbild: Urs Bucher

(lim) Ein Funktionär des St.Galler Drittligisten FC Besa hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Er wurde nach einem Testspiel vom Freitag gegen den FC Herisau positiv getestet. Dies berichtet das SRF-Regionaljournal. Der Funktionär war beim Spiel dabei, habe zu diesem Zeitpunkt noch nicht von seiner Ansteckung gewusst.

«Wir haben keine Garantie»

Obwohl es zu keinem näheren Kontakt mit den Spielern des FC Herisau gekommen sei, habe nicht nur der FC Besa, sondern auch der FC Herisau entschieden, den Betrieb für die kommenden zehn Tage einzustellen. Alle Trainings und Spiele wurden abgesagt, auch jene der Junioren - eine Vorsichtsmassnahme.

«Wir haben keine Garantie, dass die Spieler nicht betroffen sind. Wir wollen die Kette sicher unterbrechen», sagt Präsident Luigi Di Cola. In beiden Vereinen zeigten bisher aber keine Spieler der Ersten Mannschaft Symptome. Die ersten Coronatests beim FC Besa seien negativ ausgefallen.

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