Museum erhält Wrackteil

friedrichshafen. Das Unglück hatte Aufsehen erregt und ist bis heute unvergessen: 1937 verbrannte in den USA das Luftschiff «Hindenburg», 36 Menschen kamen ums Leben.

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friedrichshafen. Das Unglück hatte Aufsehen erregt und ist bis heute unvergessen: 1937 verbrannte in den USA das Luftschiff «Hindenburg», 36 Menschen kamen ums Leben. Jetzt hat das Zeppelin-Museum in Friedrichshafen das bisher grösste gefundene Wrackteil erhalten: einen Ruderlagerarm des weltberühmten Zeppelins. Damit wurde für das Museum «ein Traum wahr», wie der Leiter der Zeppelin-Abteilung, Jürgen Bleibler, gestern bei der Präsentation des Fundes sagte.

Arbeiter fanden das Wrackteil bei Aufräumarbeiten in einer Halle des Konzerns Lockheed Martin in Akron (Ohio).

Bisher besass das Museum nur eine Sitzbank und winzige verkohlte Überbleibsel der «Hindenburg». Ein Teil der luxuriösen Kabinen des Luftschiffs sind als Rekonstruktion im Museum zu sehen. (sda)