Mit Promis durchs Schneegestöber – An der Eröffnung der Achter-Gondelbahn am Flumserberg

Am Samstag ist die neue Achter-Gondelbahn am Flumserberg eröffnet worden – mit Sportprominenz.

Reto Vincenz
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Tina Maze, Vreni Schneider, Sonja Nef und Martina Hingis in der neuen Gondelbahn.
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Moderator Kurt Aeschbacher.
Tina Maze und Vreni Schneider.
Auch Sonja Nef (Mitte) feierte mit.
Martina Hingis posiert mit Sonja Nef, Tina Maze und Vreni Schneider für ein Foto.

Tina Maze, Vreni Schneider, Sonja Nef und Martina Hingis in der neuen Gondelbahn. 

Hanspeter Schiess

Pünktlich zur Eröffnung der neuen Gondelbahn am Flumserberg schneite es. Bei Schneegestöber feierten Sportlerinnen wie Tina Maze, Vreni Schneider, Sonja Nef und Martina Hingis zusammen mit anderen Wintersportbegeisterten die Eröffnung der neuen Achter-Gondelbahn. Der BergJet führt von Tannenboden bis auf den Maschgenkamm auf 2020 Meter über Meer. Die rund drei Kilometer lange Strecke mit einer Höhendifferenz von 622 Metern legt er in knapp elf Minuten zurück – doppelt so schnell wie herkömmliche Gondeln.

Der BergJet macht das eigentliche Pflichtprogramm am Schneesporttag, die Bahnfahrt, zur Attraktion. Kein Wunder also, dass die Verantwortlichen der Bergbahnen Flumserberg (BBF) und der Bartholet Maschinenbau AG am Wochenende um die Wette strahlten. Innerhalb eines Jahres haben sie das ambitionierte Projekt zusammen mit ihren Partnern buchstäblich aus dem Boden gestampft.

Der Präsident von Swiss Olympic war zu Gast

Am Freitag standen die Verantwortlichen einerseits vor ihrem vollendeten 31-Millionen-Werk, dem BergJet, das via Pater Ephrem Bucher den göttlichen Segen erhielt. Andererseits vor den geladenen Gästen, die bei der Eröffnungsfeier mit dabei sein durften. Darunter die St.Galler Regierungspräsidentin Heidi Hanselmann, Regierungsrat Marc Mächler, die Präsidenten der Standortgemeinden Quarten und Flums, Erich Zoller und Christoph Gull, sowie der Präsident von Swiss Olympic, Jürg Stahl.

Der Verwaltungsratspräsident der Bergbahnen Flumserberg AG Guido Mätzler bezeichnete den BergJet als «Königsetappe einer 15-jährigen Investitionsphase am Berg». CEO Heinrich Michel meinte scherzhaft: «Jetzt haben wir investiert, nun müssen wir etwas Geld verdienen.» Angerichtet war es am Freitag für die geladenen Gäste auch im «Colors» – vor allem die Bar ist ein optischer Freudenbringer. Stefan Roos rundete mit seinem «Vögeliwohl» eine erfreulich bodenständige Feier ab.